inVISION Newsletter 5 2013

Mehr als 500.000 Motoren und an die 750.000 Getriebe pro Jahr fertigt Opel aktuell in Wien-Aspern. Rund 70% davon gehen per LKW und Bahn an die europäischen Fahrzeug-Produktionsstätten, die restlichen 30% gelangen per Schiff zu den weltweiten Standorten des GM-Konzerns. Für die Übersee-Transporte werden die Aggregate in spezielle Kartons verpackt, damit sie innerhalb des Schiffscontainers vor Salzwasser und mechanischen Erschütterungen bestens geschützt sind. Am Ende des dafür notwendigen Verpackungsprozesses schnürt seit einigen Monaten eine neue Umreifungsanlage die Transportkisten voll automatisiert zu. Das Besondere dabei: Die normgerechte Absicherung dieses Arbeitsbereiches realisierten die Sicherheitsverantwortlichen von Opel nicht klassisch mit Schutzzäunen, -türen oder Lichtvorhängen, sondern mit dem weltweit ersten kamerabasierten Sicherheitssystem namens »SafetyEYE« aus dem Hause Pilz. Das »sichere Auge« überwacht von oben dreidimensional den Raum und steht daher im wahrsten Sinn des Wortes nicht im Weg. Das platzsparende und wartungsfreie System gibt bereits bei Annäherung an die definierte Schutzzone sowohl ein akustisches als auch ein optisches Warnsignal. Bleiben diese unbeachtet und dringt eine Person in den eigentlichen Sicherheitsbereich weiter vor, wird der Umreifungsprozess sicherheitsgerichtet gestoppt.

www.pilz.at


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