inVISION Newsletter 1 2016

3D-Bilder mit 1.000x höherer Auflösung

MIT Forscher haben herausgefunden, dass die Auflösung konventioneller 3D-Bilder, durch die Verwendung von polarisiertem Licht, um den Faktor 1.000 erhöht werden kann. Bei den Untersuchungen wurde der ToF-Sensor einer Microsoft Kinect um einen zusätzlichen Polarisationsfilter erweitert, wodurch aus einem Abstand von einigen Metern Auflösungen im 1/100 Mikrometer-Bereich erzielt wurden.

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Vom 20. bis 21. Januar 2016 veranstaltet die European Imaging Academy in Puchheim eine Intensiv-Schulung ‚Planung und Umsetzung Bildverarbeitungslösungen‘. Dabei wird anhand von praktischen Anwendungsbeispielen, Berechnungen und Live-Demonstrationen gezeigt, wie ein komplettes Bildverarbeitungssystem aus technischer und wirtschaftlicher Sicht optimal auszulegen ist.

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Vor fünf Jahren hatte das Start-up InVisage mit dem Quantum 13 einen neuartigen Bildsensor für Smartphones angekündigt. Der auf Quantenpunkt-Technik basierende Sensor soll laut Angaben des Herstellers in praktisch allen entscheidenden Punkten besser sein als CMOS- und CCD-Bildsensoren.

InVISION Top Innovationen 2016

Bereits zum zweiten Mal hat die Fachzeitschrift inVISION zusammen mit einer unabhängigen Jury aus Anwendern und Herstellern die Top Innovationen der Bildverarbeitung des letzten Jahres gekürt. Nachdem 2015 das Thema optische Messtechnik stark im Fokus stand, sind es dieses Jahr die Themen „Usabillity“ und „Optik“. Bei dem PDF mit den zehn inVISION Top Innovationen 2016 wurden die Produkte alphabetisch nach Firmennamen sortiert. Mit dem rechts stehenden Link können Sie das PDF herunterladen.

Ein Forschungsteam der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg hat ein Hauterkennungsverfahren entwickelt, das biometrische Systeme beim sicheren Identifizieren von Gesichtern unterstützt. Für die Messungen im Infrarotbereich verlassen sich die Wissenschaftler auf eine SWIR-Kamera von Allied Vision.

Industrielle Wasserkühlung

Eine Kamera muss im zulässigen Temperaturbereich von üblicherweise 0 bis 50°C gehalten werden. Die meisten Hersteller spezifizieren diesen Bereich als ‚Betriebstemperatur‘. Dies bedeutet in der Regel nicht die Umgebungs- sondern die Kameratemperatur. Einige Modelle erreichen ihre Grenze allerdings bereits bei 25°C, sodass im Sommer schon passive oder aktive Kühlung erforderlich ist.

Ausgezeichnete Innovationen

Vor einem Jahr hat die Fachzeitschrift inVISION erstmals zehn Produkte und Lösungen aus dem Bereich Bildverarbeitung und optische Messtechnik als Top Innovationen ausgezeichnet. Nun erfolgte zum zweiten Mal die Wahl der inVISION Top Innovations (s.

Der europäische Bildverarbeitungsverband EMVA hat seine Homepage überarbeitet und kurz vor Weihnachten den Relaunch frei geschaltet.

Der Bildverarbeitungsmarkt soll von 8,08 Mrd USD im Jahr 2015 auf 12,5 Mrd USD bis zum Jahr 2020 wachsen. Dies ist zumindest das Ergebnis einer neuen Marktstudie von MarketsandMarkets.

Die 14. EMVA Business Conference findet dieses Jahr vom 9. bis 11. Juni in Edinburgh (Schottland) statt. Derzeit läuft noch die Early Bird Phase für die Anmeldung.


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Camera Link Multi-Kamera-Vision-Controller mit Echtzeit-I/O

Die M100 Camera Link-Serie ist ein lüfterloser Vision-PC. Er enthält eine FPGA-fähige Echtzeit-I/O, die eine extrem niedrige Latenzzeit ermöglicht. Der Controller verfügt über vier Camera Link-Ports, unterstützt vier Basisverbindungen mit einer maximalen Bandbreite von 255MB/s, zwei mittlere Verbindungen mit einer maximalen Bandbreite von 510MB/s, zwei volle Verbindungen mit einer maximalen Bandbreite von 680MB/s oder zwei 80Bit-Verbindungen mit einer maximalen Bandbreite von 850MB/s. Die Ports sind direkt mit einem FPGA verbunden.

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ESD-Effekte an Sensoren und Kamerasystemen

Bei der Entladung nimmt der Strom im wahrsten Sinne des Wortes den Weg des geringsten Widerstandes. Das können Datenleitungen von Sensoren und Kamerasystemen sein, in denen die Transceiver beschädigt werden – oder es trifft über die Optik den elektronischen Bildwandler. Um solche Entladungen aufzuspüren, wurde der Quicktester ESD-QT 16 entwickelt. Das batteriebetriebene Diagnosegerät erkennt die Magnetfelder, die durch die Entladeströme entstehen, und signalisiert die Störimpulse über eine LED und akustisch über eine Sirene. Der Tester und die Sirene arbeiten mit einer Batterie und können zusammen mit dem Material in den entsprechenden Kisten durch die Anlage fahren, um Problemstellen zu lokalisieren.

Perception Arises with Locomotion

For humans, it goes without saying that vision is extremely valuable. When you stop to think about it, it’s remarkable what a diverse set of capabilities is enabled by human vision – from reading facial expressions, to navigating complex three-dimensional spaces (whether by foot, bicycle, car, or otherwise), to performing intricate tasks like threading a needle.

Vierkanaliges GigE-Vision-System

Das kompakte Embedded-Bildverarbeitungssystem EOS 1300 ist ausgelegt für anspruchsvolle Aufgaben, die den Einsatz mehrerer Kameras, höchste Rechenleistung und zeitdeterministische Lösungen erfordern. Das baukleine System ist mit einem Intel Core i7-, i5- oder i3-Prozessor der 6. Generation, vier Gigabit-Power-over-Ethernet-Ports, vier USB-3.0-Ports und FPGA-implementierten, digitalen I/O-Funktionen ausgestattet. Dank der neuesten 500GB-Festplatten und Windows-Embedded-Betriebssystemen sind die Systeme unempfindlich bei plötzlichen Stromausfällen.

Neue Kalibrierrichtlinie

Mit der Richtlinie VDI/VDE 5585 Blatt 1 wird die Vergleichbarkeit und die Prüfbarkeit der wesentlichen messtechnisch erfassbaren Daten von Thermografiekameras verbessert, denn es werden eindeutige Verfahren zu deren Ermittlung festgelegt.

Hammerhartes Gerät

Gebrochene Kunststoffgehäuse, Risse und sich ablösende Gummierungen bei nur wenige Jahre alten Code-Handlesegeräten sorgten beim Automobilzulieferer BorgWarner für Verdruss. Sukzessive ersetzt das Unternehmen beschädigte Geräte durch den ID-Hammer (ID-200). Das DPM-Lesegerät hat ein Gehäuse aus Flugzeug-Aluminium nach Schutzart IP54. Mit seiner Dualzonenoptik und einem neuartigen Lesealgorithmus dekodiert es kontrastarme, extrem dichte oder gar beschädigte Codes. Der Preis entspricht dem eines konventionellen Kunststoffgerätes, die Gewährleistungszeit beträgt drei Jahre.