inVISON Top Innovation 2017

Deep Learning Software für die Bildverarbeitung

Die Software ViDi Suite 2.0 für die industrielle Bildverarbeitung basiert auf Deep Learning Algorithmen, um die Erkennungsrate und Verarbeitungsgeschwindigkeit unterschiedlicher Aufgabenstellung zu erhöhen. Das Recognition-Tool ViDi blue identifiziert Produkte und Personen unabhängig von ihrer Größe, Position oder Lage. Dadurch vereinfacht sich der Trainingsprozess bei der Einrichtung der Software bis zu 50%.

Anzeige
Schall-gesteuerte Flüssiglinsen für schnelle 3D-Messungen

Die Tag-Zip-Plattform ermöglicht es sehr schnell hochaufgelöste 3D-Bilder aufzunehmen, bei denen Informationen über die xyz-Koordinaten in jedem Bild enthalten sind. Dadurch lassen sich in Echtzeit spezielle 3D-Bereiche lokalisieren. Basis des Systems sind Flüssiglinsen, die sich mittels Schall innerhalb von Millisekunden fokussieren lassen, wodurch die Hochgeschwindigkeitsaufnahmen möglich sind.

Anzeige
Fälschungen anhand des QR-Code-Aufdrucks erkennen

Ein Smartphone ermöglicht das Auffinden von Produktfälschungen an jedem Punkt der Lieferkette. Dies ist möglich, da jeder QR-Code-Aufdruck im mikroskopischen Bereich gewisse Variationen aufweist, die lesbar und speicherfähig sind. UniSecure ermöglicht so die Unterscheidung unterschiedlicher Produkte. Wenn ein Kunde die Echtheit prüfen möchte, prüft er mittels Smartphone einfach den entsprechenden QR-Code.

Anzeige
Preisgünstiges industrielles Hyperspectral-Imaging

Die kompakten Hyperspectral-Imaging-Kameras FX10 überzeugen durch eine vorinstallierte Kalibrierung, einem Signal/Rausch-Abstand von 600:1 sowie ihrem Preis. Für unter 10.000? bekommt der Anwender ein System, mit dem er bei 220 Wellenlängen Aufnahmegeschwindigkeiten bis zu 330fps erreicht. Ist nur die Aufnahme von fünf Wellenlängen erforderlich, erhöht sich der Wert sogar auf 6.510fps.

Applikationsspezifische Vision-lösungen selbst entwickeln

Die offene Entwicklungsumgebung AppSpace ermöglicht es OEMs und Integratoren die programmierbaren Sensoren von Sick applikationsspezifisch auf die jeweilige Anwendung anzupassen, angefangen beim Design der Bedienoberfläche, bis hin zur Verteilung der Apps auf verschiedene Sick-Sensoren. Somit kann der App-Entwickler selbst entscheiden, welche Funktionen er für seine Anlage benötigt, um seine Applikation zielgenau zu lösen.

Garantierte verlustfreie 4:1 Datenkompression

Die Kamera-integrierte QuadRate-Technologe ermöglicht eine garantierte und verlustfreie Kompressionsrate von 4:1 für Hochgeschwindigkeitsanwendungen. Hierzu wird ein in Patentierung befindlicher Wavelet-basierter Transformationscodec mit strikter Kompressionsratenkontrolle eingesetzt. Dadurch kann der Anwendungsbereich von GigE-Kameras auf ca.400MByte/s erweitert werden und somit über den von USB3.0.

Fokusvariable telezentrische Objektive

Telezentrische Objektive mit fokusvariablen Linsen erlauben es, innerhalb von Millisekunden zuverlässig, reproduzierbar und ohne Bewegung von Kamera oder Objekt große Fokussierbereiche abzudecken. Es wird zudem ein großer Schärfentiefenbereich über einen z-Scan erreicht, der elektronisch ansteuerbar ist. Nimmt man dabei einen Stapel von Bilder auf, lassen sich diese zu einem Hyperfokusbild zusammensetzen.

GigE Vision auf 5Gbps beschleunigen

Die aus der IT-Industrie stammenden nBase-Technologie setzt auf die bestehende Infrastruktur und Leistungsfähigkeit von GigE Vision auf und steigert diese um den Faktor fünf. Die Anwender profitieren von der hohen Geschwindigkeit, ohne dass Firm- und Software angepasst werden müssen. Dies in Kombination mit der günstigen Verkabelung einer CAT5e/CAT6-Leitung und dem bewährten GigE-Vision-Protokoll.

Markierungsfreies Track&Trace

Ein neuartiges Track&Trace Verfahren erkennt Massenbauteile ohne zusätzliche Markierungen, alleine anhand der individuellen Oberfläche. Dazu wird mit einem Inline-3D-Oberflächensystem ein exakt definierter Bereich erfasst. Aus der spezifischen Oberflächen-Mikrostruktur wird eine Signatur zur Bauteile-Identifizierung errechnet und zusammen mit relevanten Prozessdaten in einer Datenbank für die QS hinterlegt.

Random Bin-Picking mit einer Sekunde Taktzeit

Der werkseitig kalibrierte 3D-Sensor Detect 20 ermöglicht 3D-Daten komplexer Bauteile mit einer Messpräzision im Bereich von wenigen 50µm, bei gleichzeitig kurzen Messzeiten von 35ms zu generieren. Dies erlaubt eine hohe Erkennungsrate der Produkte bei gleichzeitig hohem Durchsatz und dies unabhängig vom Messfeld- und Behältergröße. Dadurch sind Taktzeiten beim Random Bin Picking von einer Sekunde erreichbar.


Das könnte Sie auch interessieren

Mahr mit neuem Geschäftsführer

Zum 1. Februar hat Dipl.-Ing. (FH) MBA Udo Erath (rechts) seine Tätigkeit als Geschäftsführer bei der Carl Mahr GmbH angetreten und unterstützt die beiden jetzigen Geschäftsführer Stephan Gais (CEO, Mitte) und Ulrich Kaspar (CSO, links). Bei dem Göttinger Hersteller für Fertigungsmesstechnik verantwortet er zukünftig die Bereiche Produktion und Supply-Chain-Management, Forschung und Entwicklung sowie das Qualitätsmanagement.

Anzeige
Jenoptik mit 685Mio. Euro Umsatz

Der Jenoptik-Konzern hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 rund 685Mio.Euro (VJ 668,6Mio.Euro) Umsatz erreicht. Das EBIT stieg nach vorläufigen Berechnungen um ca.12% auf mehr als 68Mio.Euro (VJ 61,2Mio.Euro). Die EBIT-Marge verbesserte sich auf rund 10% (VJ 9,2%). Bis 2018 soll sich laut Firmenangaben der Umsatz auf rund 800Mio.Euro – einschließlich kleinerer Akquisitionen – erhöhen.

Anzeige
Balluff eröffnet Erweiterungsbau in China

Zehn Jahre nach Abschluss des ersten Bauabschnitts wurde jetzt das Balluff Werk im chinesischen Chengdu für 2,1Mio. Euro um rund 50% erweitert. Nach rund neun Monaten Bauzeit sind 2.000qm Produktionsfläche auf zwei Stockwerken und eine 400qm große Multifunktionsfläche Ausdruck der wachsenden Bedeutung des asiatischen Marktes für den schwäbischen Mittelständler.

OCM-SpectroNet Forum in Karlsruhe

Am 21. März findet das SpectroNet Collaboration Forum am Fraunhofer IOSB am Vortrag der OCM-Konferenz in Karlsruhe statt. Die 30 Vorträge geben einen Überblick über aktuelle Trends und Technologien aus den Bereichen Bildverarbeitung und Spektroskopie. Das komplette Vortragsprogramm ist online.

Europas Bildverarbeitung um 10% gewachsen

Laut Zahlen des VDMA wuchs die europäische Bildverarbeitungsindustrie 2016 um 10% gegenüber Vorjahr. Auch der Auftragseingang legte gegen Jahresende nochmals deutlich zu Innerhalb von zehn Jahren (2005-2015) hat sich der Umsatz der Branche verdoppelt. Alleine die deutsche Bildverarbeitungsindustrie erzielte 2016 voraussichtlich einen neuen Rekordumsatz von 2,3Mrd. Euro (+11%).

Kooperation Hexagon mit Wichita State University

Hexagon Manufacturing Intelligence hat im Rahmen einer Partnerschaft mit der Wichita State University (WSU) knapp 300qm Fläche in der Nähe des 3DExperience Centers des Innovation Camps gemietet. Dadurch haben Studenten und Wissenschaftler die Chance, die Software und Messtechnik von Hexagon für ihre Forschungsarbeiten zu nutzen.