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Auf Perfektion ausgerichtet


Prüfbereich-Nachführung

Mit ihren pixelgenauen Bildauswertungen lösen die Smart Kameras die Kontrolle der Verschraublöcher absolut zuverlässig. Dazu wird das sogenannte Blob (Binary Large Object-) Erkennungstool der Kameras genutzt. Blobs sind zusammenhängende Bereiche von Bildpunkten (Pixel), deren Lichtintensität zwischen definierten Grenzen liegen. Durch Eingrenzen von Blob-Merkmalen wie Länge, Breite, Höhe, Fläche, Formfaktor oder Umfang können einzelne Objekte oder Objektgruppen anhand ihrer geometrischen Merkmale sicher erkannt und unterschieden werden – selbst dann noch, wenn andere Verfahren bereits fehlerhafte Ergebnisse liefern. Dazu trägt auch die bereits integrierte homogene Beleuchtung bei, die das gesamte Bildfeld durch speziell entwickelte Linsen homogen ausleuchtet. Verglichen mit einer konventionellen LED-Beleuchtung ist das aufgenommene Bild wesentlich detailreicher und dadurch für die Bildverarbeitung besser, schneller und sicherer auswertbar. Ein wesentliches Leistungsmerkmal der eingesetzten Smart-Kamera-Systeme ist die sogenannte Nachführung der Prüfbereiche. Von den zu prüfenden Verschraublöchern gibt es je Scharnier zwei – und zwar jeweils ein größeres ohne Gewinde und ein kleineres, das bereits mit einem Gewinde ausgestattet ist. Aufgrund der Entfernung sowie der Reflektionseigenschaften der Gewinde und des Materials ist die Erkennung dieser Verschraublöcher, auch wegen der schwankenden Kontrastunterschieden, eine anspruchsvolle Aufgabe – insbesondere deshalb, weil die Karosserien, wie eingangs bereits beschrieben, auf den Schubplattformen des Fördersystems nicht ausreichend eindeutig positioniert sind. Deshalb werden zuerst die größeren Verschraublöcher über deren eindeutigen Kontrast erkannt und geprüft. Anschließend werden über die nun exakt bekannten Positionen die Prüfbereiche für die kleineren Verschraublöcher nachgeführt (Bild 3). Somit ist auch hier ein sicheres Erkennen gewährleistet.

Fazit

Dank der ausgezeichneten Performance der Smart Kameras kommt Audi in der Türenmontage-Station für den neuen A3 mit lediglich vier Geräten ingesamt aus: Auf jeder Seite der Karosserie mit je einer Smart Kamera ausgerichtet auf die A- und B-Säule, wobei jeweils die Verschraublöcher für das obere und untere Scharnier gleichzeitig geprüft werden. Die Kameraabstände liegen für die A-Säulen-Prüfung bei 1.200mm und für die B-Säulen-Prüfung bei fast 2.000mm, mit Prüfbereichen von 320 bzw. 540mm.

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