Beleuchtungscontroller

Moderne Beleuchtungscontroller sind digital gesteuerte Stromquellen für die Ansteuerung von LEDs und LED-Gruppen. Sie arbeiten als Konstantstromquellen, da LEDs stromgetriebene Lichtquellen sind, um reproduzierbare und exakte Helligkeits-, Verzögerungs- und Belichtungseinstellungen zu erreichen.
Ein- und mehrkanalige Controller für komplexe Beleuchtungsszenarien werden i.A. auf Hutschienen im Schaltschrank montiert. Über Statusanzeigen ist deren Betriebszustand ablesbar. Einfache Beleuchtungscontroller (meist analog) sind zum Teil in die Beleuchtung integriert oder werden extern als Vorschaltbaugruppe im Anschlusskabel angebracht. Verschiedene Betriebsarten wie Dauerbetrieb, kurzzeitgeschaltet oder geblitzt (kurzzeitig definiertes Überstromen) sind möglich. Die Konfiguration kann bei einigen Geräten während des Betriebs online durch Empfang neuer Beleuchtungsparameter mittels einer Fernsteuerschnittstelle geändert werden. So lassen sich komplexe Beleuchtungsszenarien realisieren: Zeitlich und hinsichtlich der Intensität koordiniert und auf das jeweilige Prüfobjekt angepasst, können verschiedene Beleuchtungen das Prüfobjekt optimal ausleuchten. Die Vorteile digitaler Beleuchtungscontroller sind:

  • • reproduzierbare und definiert konstante Einstellung des LED-Stroms, sowie der Leuchtdauer, in kleinen Schritten
  • • einfaches Setup
  • • zuverlässige Synchronisation schneller Abläufe und Prüfungen
  • • Vermeidung der Überlastung von LEDs und einfacher Installationsprozess, da keine speziellen Schutzvorrichtungen nötig sind
  • • die Ansteuerung von Beleuchtungen mittels der BV-Software
  • • Gestaltung komplexer Beleuchtungsszenarien
  • • Optimierung der LED-Lebensdauer trotz maximaler Beleuchtungsintensität

Intelligente Controller kommunizieren mit den angeschlossenen LEDs. Das Gerät fragt die angeschlossene Beleuchtungen (Smart Lights) nach ihren Grenz-Einstellwerten ab, stellt sich automatisch darauf ein und vermeidet so eine Überlastung. Die LED-Betriebszustände werden beim Betrieb durch integrierte Sensorik ständig geprüft. Die ermittelten Werte werden verrechnet, um ggf. mit korrigierten Parametern für konstante Helligkeit zu sorgen, auch bei sich ändernden Betriebsbedingungen. Ebenso wird das kontrollierte und sichere ‚Überstromen‘ der LEDs bis an den Rand der Maximalwerte überwacht (Einhalten von Maximalstrom/ -temperatur sowie Tastverhältnis Blitzzeit-Pausenzeit). Typische Anschlüsse sind:

  • • Versorgungsspannung
  • • LED-Leistungsausgang (Impulsströme >20A möglich)
  • • I/O-Interface für programmierbare Steuerungs- und Triggerfunktionen
  • • Parametrier-Interface: USB, Ethernet, RS-485

Das könnte Sie auch interessieren

Umfirmierung der MWF Roland Friedrich GmbH

Bereits 2015 wurde die MWF Roland Friedrich GmbH, Hersteller von kundenspezifischen Mess- und Prüflösungen aus Großostheim, von der Mahr Gruppe übernommen. Nun folgte auch die Umfirmierung der Tochtergesellschaft des Fertigungsmesstechnik-Herstellers in Mahr MWF GmbH. Ziel dabei sei, das Unternehmen noch sichtbarer in die Qualitätsmarke Mahr einzufügen und dadurch noch internationaler zu vermarkten.

www.mahr.com

Partnerschaft Matrix Vision und Metrilus

Matrix Vision ist eine Partnerschaft mit dem Unternehmen Metrilus GmbH aus Erlangen eingegangen. Metrilus ist eines der ersten Unternehmen weltweit, das sich auf Komplettlösungen für Echtzeit-3D-Bildverarbeitungsanwendungen spezialisiert hat. In Verbindung mit der 6D-Perception Camera mbBlueSirius von Matrix Vision bietet Metrilus zukünftig Beratung, Entwicklung von Prototypen und Software-Lösungen an.

www.matrix-vision.com

Vervierfachtes geometrisches Auflösungsvermögen

MicroScan ermöglicht das Bildformat einer radiometrische Thermografiekamera mit gekühltem FPAPhotonen-Detektor zu vervierfachen. Für Modelle der High-End-Kameraserie ImageIR bedeutet dies, dass sich Aufnahmen mit bis zu 2.560×2.048 IR-Pixeln erstellen lassen. Hinter der Funktion verbirgt sich ein schnell rotierendes MicroScan-Rad, das in der Kamera integriert ist. Es sorgt dafür, dass pro Radumdrehung vier verschiedene Einzelaufnahmen entstehen, die zueinander jeweils um ein halbes Pixel lateral versetzt sind. Die Einzelaufnahmen werden in Echtzeit zu einem Thermogramm mit vierfachem Bildformat zusammengeführt.

www.InfraTec.de

Wellenfrontsensor für die Optikprüfung

Der Wellenfrontsensor SHSLab dient zur die Prüfung von Optiken, optischen Systemen und Lasersystemen. Das Messprinzip ermöglicht die Erfassung von Wellenfronten durch eine einzelne Messung, so dass er schnell und unempfindlich gegenüber externen Einflüssen ist. Ein Mikrolinsen-Array transformiert die lokalen Propagationsrichtungen der Lichtstrahlen in ein Feld von Fokuspunkten auf einer Kamera. Die Abweichung der Fokuspunkte von ihren Referenzpositionen wird berechnet und schließlich die Wellenfront durch numerische Integration.

www.optocraft.com

Anzeige
Kamera-Kompositgehäuse für Roboteranwendungen

Der Kamerakopf des Bildverarbeitungssystem Robot Inspector for Integrity Analysis (RIITTA) ist eine kompakte Einheit, die alle Einzelkomponenten wie Kamera, Objektiv, blitzbare LED-Beleuchtung und Ansteuerelektronik in einem Spezialgehäude vereint. Das leichte Kompositgehäuse ist IP65-geschützt und bietet Schutz vor Staub und Spritzwasser. Die Eigenschaften der verwendeten Materialien in Verbindung mit dem Design des Gehäuses vermeiden Trägheitsmomente, die vor allem bei Roboteranwendungen eine entscheidende Rolle spielen.

www.asentics.de

Anzeige
Neuer Geschäftsführer bei Omron Electronics

 

Zuvor war Kluger als Managing Director Europe und Vice President Business Development für Adept Technology, später für Omron Adept Technologies tätig. Außerdem ist er als ehrenamtliches Vorstandsmitglied im Fachverband Robotik des VDMA aktiv.

www.industrial.omron.eu

Anzeige