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Günstige Wärmebildkamera für Leiterplattenprüfungen

Die Wärmebildkamera ETS320 wurde speziell für das Testen und Analysieren der thermischen Eigenschaften von Elektronikkomponenten und -platinen ausgelegt.

Die W?rmekamera ETS320 kommt beim Messen kleiner Komponenten mit einem 170?m kleinen Punkt pro Pixel aus. (Bild: Flir Systems GmbH)

Die Wärmekamera ETS320 kommt beim Messen kleiner Komponenten mit einem 170µm kleinen Punkt pro Pixel aus. (Bild: Flir Systems GmbH)

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Das System kombiniert eine hochempfindliche Wärmebildkamera – speziell entwickelt für die Bildgebung bei Platinen und anderen elektronischen Bauteilen – mit einer anpassbaren Tischhalterung, die thermische Tests während des gesamten Entwicklungszyklus vom Design über die Entwicklung bis zur Produktion von Elektronik ermöglicht. Mit mehr als 76.000 Temperaturmesspunkten (320×240 Pixeln) ermöglicht das System die Überwachung des Energieverbrauchs, die Erkennung von Hotspots und die Identifizierung potenzieller Schwachstellen während der Produktentwicklung. Die hohe Messgenauigkeit von ±3°C der Kamera und ihre Fähigkeit zur Visualisierung geringer Temperaturdifferenzen von 0,06°C erleichtert bei vielen Arten von Elektronikprodukten die Evaluierung der thermischen Eigenschaften und Kompatibilität sowie die Problembehebung. Der Temperaturmessbereich von -20 bis 250°C zur Quantifizierung der Wärmeentwicklung und -verteilung sowie das 3″- LCD-Display und ein 45° breite Sichtfeld erlauben umfassende Erstprüfungen. „Mit der ETS320 lassen sich wichtige thermische Kennwerte bei Design und Entwicklung sowie beim Testen elektronischer Komponenten und Geräte erfassen“, beschreibt Andy Teich, President und CEO von Flir Systems das Gerät. Das akkubetriebene Gerät ist für eine schnelle Einrichtung optimiert. Produktentwickler können sich ohne Vorbereitung Echtzeiteinblicke in die thermischen Eigenschaften ihrer Designs verschaffen. Das Gerät wird vollständig montiert geliefert und kann direkt an einen PC mit der Tools-Software von Flir angeschlossen werden, um sofort detaillierte Datenanalysen, Datenaufzeichnungen und Berichterstattung zu realisieren. Der integrierte Prüfstand und die Schiebemechanik ermöglichen die Erfassung großer und kleiner Elektronikkomponenten. Interessant ist auch der Preis des Gerätes: Mit weniger als 3.000E liegt er deutlich unter den bisherigen Kosten für solche Systeme.

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Bild: Flir Systems GmbH


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