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Drei Arten der
Bildverarbeitung

Die industrielle Bildverarbeitung existiert bereits seit vielen Jahren. Mittlerweile gibt es zusätzlich Vision Sensoren, die mehr – wie es der Name schon andeutet – das Thema Bildverarbeitung aus Sensorsicht angegangen ist. Allerdings gibt es auch noch eine dritte Variante: die optische 3D-Messtechnik.
Im Gegensatz zu den beiden erstgenannten Technologien fand die optische 3D-Messtechnik bisher eher im Messlabor, als in der Fertigung statt. Dort wurde sie vorwiegend für das 3D-Einscannen von Produkten verwendet, um die so gewonnenen Daten mit CAD-Modellen vergleichen zu können. Dabei stand (und steht) die optische 3D-Messtechnik im Wettstreit mit taktilen (berührenden) Systemen, denen sie zumindest in Puncto Messzeit bereits deutlich überlegen ist. Inzwischen haben schnellere und günstigere Rechner, sowie neue Algorithmen und Technologien dafür gesorgt, dass die optische 3D-Messtechnik sich immer stärker auch in Richtung Inline-Fertigung bewegt, d.h. raus aus dem Messraum und direkt rein in die Fertigung. Allerdings muss man an dieser Stelle den Begriff ‚Inline‘, d.h. messen und inspizieren im Fertigungstakt, sehr vorsichtig verwenden bzw. genau nachfragen, von welchen Taktzeiten man bei der jeweiligen Anwendung spricht. Somit fängt die optische 3D-Messtechnik an, in dem Bereich der industriellen Bildverarbeitung vorzudringen und sie an einigen Stellen zu ergänzen. Insofern wird es interessant sein zu sehen, ob das Thema optische 3D-Messtechnik in Zukunft auch auf einer Bildverarbeitungsmesse wie der VISION zu finden sein wird. Eine Veranstaltung, auf der die optische Messtechnik bereits heute im Mittelpunkt steht, ist die Control (06.-09. Mai, Stuttgart). Daher haben wir uns in dieser Ausgabe die Freiheit genommen, eine Sonderrubrik zur ‚Control 2014‘ mit dem Schwerpunkt ‚optische 3D-Messtechnik‘ zu veröffentlichen und auf die Rubrik ‚Lösungen‘ ausnahmsweise zu verzichten. Sie werden feststellen, dass die hier gezeigten Anwendungen und Produkte in der Lage sind erstaunliche Dinge zu leisten und vielleicht helfen sie Ihnen auch, das eine oder andere Ihrer Inspektionsprobleme zu lösen.

Viele Grüße aus Marburg

Dr.-Ing. Peter Ebert

Chefredakteur inVISION

pebert@invision-news.de

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