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Faires Datenblatt

Vergleichbarkeit optischer
3D-Oberflächenmessgeräte

Datenblätter sind für Anwender und Einkäufer ein wichtiges Informationsmedium bei der Auswahl eines optischen 3D-Oberflächenmessgerätes. Die objektive Vergleichbarkeit von Geräten und Technologien unterschiedlicher Hersteller anhand von Datenblättern ist allerdings nicht immer gegeben. Hier setzt die Initiative ‚Faires Datenblatt‘ an und definiert Vorgaben für einheitliche Geräte- und Verfahrensspezifikationen. Die Initiative wird sowohl von Messgeräteherstellern als auch von bedeutenden Messtechnikanwendern, Instituten und Industrieverbänden getragen.

Das ‚Faire Datenblatt‘ wird unterstützt von folgenden Beteiligten:

Anwender: Audi AG, Daimler AG, Robert Bosch GmbH

Institute/Verbände: Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), Techni- sche Universität Kaiserslautern, VDI Verein Deutscher In- genieure e.V., ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.

Hersteller: Alicona GmbH, NanoFocus AG, Polytec GmbH

Anwender und Einkäufer von optischen Messgeräten stehen häufig vor der Qual der Wahl: Zahlreiche Anbieter preisen eine große Schar von 3D-Messverfahren zur Topographieanalyse von Oberflächen an. Ein Vergleich von Datenblättern könnte in dieser Situation helfen, das am besten geeignete Gerät zu identifizieren, wirft in der Regel jedoch mehr Fragen auf als er beantwortet. Unterschiedliche Begriffe für ähnliche Eigenschaften und ähnliche Begriffe für unterschiedliche Eigenschaften verwirren den Leser. Ratlos bleibt der Anwender zurück, wenn in der Praxis unrealistische Vorgehensweisen genutzt werden, um Spezifikationswerte zu beschönigen. Ein Beispiel dafür ist die Angabe der vertikalen Auflösung eines Messinstruments, welche durch Mittlung über viele Einzelmessungen möglichst gut dargestellt werden soll. Die Initiative hat sich daher zum Ziel gesetzt, transparente Begrifflichkeiten und einen einheitlichen Aufbau von Datenblättern zu definieren. Das ‚Faire Datenblatt‘ besteht aus drei Komponenten: Der eigentlichen Merkmalsdefinition, einer Lesehilfe und einem Layoutmuster. Die Merkmalsdefinition und die Vorschriften zu ihrer Bestimmung wurden in den letzten zwei Jahren von einer Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitarbeitern internationaler Normungsgremien und erfahrenen Anwendern, entwickelt. Wo immer möglich, griffen sie auf bestehende Normen und Richtlinien zurück. Dieses Vorgehen dient einer möglichst sicheren Vergleichbarkeit verschiedener Geräte und Technologien und hilft den Messgeräteherstellern, die Datenblattangaben reproduzierbar anzugeben. Parallel dazu erstellte die Arbeitsgruppe eine kompakte Lesehilfe, die dem Anwender ein gutes Grundverständnis der Merkmale vermittelt und ihn in die Lage versetzt, das Datenblatt zweckmäßig einzusetzen. Abgerundet wird das ‚Faire Datenblatt‘ durch ein Layoutschema, welches eine übersichtliche Struktur und Reihenfolge der Datenblattangaben beschreibt. Im nächsten Schritt ist die Einbindung in die internationale Normung geplant. Dies und der Wunsch nach Transparenz bei Anwendern der optischen Messtechnik sollten gewährleisten, dass die Initiative möglichst zügig von vielen Geräteherstellern und Anwendern genutzt werden kann.

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