Gegensätze vereint

Extrem kompakte telezentrische Objektive

In der industriellen Bildverarbeitung spielt die Kompaktheit von Systemen traditionell eine wichtige Rolle. Bauraum bedeutet Geld. Das ist sowohl bei In-line-Applikationen als auch bei Desktop-Systemen der Fall. Entozentrische Optiken werden daher oft zwangsläufig genutzt, wenn das System kompakt sein muss oder der Bauraum begrenzt ist. Auf die Vorteile von telezentrischen Optiken musste bisher an dieser Stelle verzichtet werden.
Aktuell auf dem Markt verfügbare telezentrische Optiken sind bei der Gegenüberstellung zu entozentrischen Objekten und LED-Flächenbeleuchtungen vergleichsweise groß. Trotz des deutlich erhöhten Platzbedarf für das Gesamtsystem bleiben telezentrische Optiken aber die beste Wahl bei nicht taktilen Messanwendungen mit hohen Ansprüchen. Um die Genauigkeit des optischen Systems zu gewährleisten, kann die Kompaktheit oft nur eine untergeordnete Priorität bei dem Design einnehmen. Die größere Bauform eines Systems ist dabei nicht nur am letztendlichen Einsatzort und in der Benutzung ein negativer Faktor, sondern verursacht auch schon in der Produktion und Logistik höhere Kosten und Aufwände. Auch im Vertrieb hat ein größeres System gegenüber einer kompakten Lösung oft das Nachsehen. Daher ergibt sich im Markt der industriellen Bildverarbeitung der Bedarf nach einer Lösung mit den exzellenten Leistungen einer telezentrischen Optik, gepaart mit der Kompaktheit, die sonst entozentrische Optiken bieten. Die neue Core-Serie telezentrischer Objektive und Beleuchtungen erfüllt nun diese eigentlich gegensätzlichen Wünsche: exzellente optische Eigenschaften bei extrem kompakter Bauform. Die speziellen Optiken sind bis zu 70% kürzer als vergleichbare Produkte, ohne dabei Einschränkungen bei den optischen Eigenschaften zu haben. Für das innovative Design ist bereits ein weltweites Patent angemeldet. Die einzigartige Form der Optiken wurde zusätzlich unter dem Gesichtspunkt einer leichten Integrierbarkeit entwickelt. So können die Optiken in diversen Orientierungen montiert werden und verfügen dazu über eine Vielzahl von Montagepunkten. Diese machen eine zusätzliche Halterung überflüssig, was mit einer zusätzlichen Kosteneinsparung einhergeht. Die Objektive erlauben den Aufbau von extrem kompakten, hochgenauen Messsystemen, die sowohl platzsparend sind, als auch Kostenvorteile in der Produktion, dem Transport und der Logistik bieten.

www.opto-engineering.com

Das könnte Sie auch interessieren

Umfirmierung der MWF Roland Friedrich GmbH

Bereits 2015 wurde die MWF Roland Friedrich GmbH, Hersteller von kundenspezifischen Mess- und Prüflösungen aus Großostheim, von der Mahr Gruppe übernommen. Nun folgte auch die Umfirmierung der Tochtergesellschaft des Fertigungsmesstechnik-Herstellers in Mahr MWF GmbH. Ziel dabei sei, das Unternehmen noch sichtbarer in die Qualitätsmarke Mahr einzufügen und dadurch noch internationaler zu vermarkten.

www.mahr.com

Partnerschaft Matrix Vision und Metrilus

Matrix Vision ist eine Partnerschaft mit dem Unternehmen Metrilus GmbH aus Erlangen eingegangen. Metrilus ist eines der ersten Unternehmen weltweit, das sich auf Komplettlösungen für Echtzeit-3D-Bildverarbeitungsanwendungen spezialisiert hat. In Verbindung mit der 6D-Perception Camera mbBlueSirius von Matrix Vision bietet Metrilus zukünftig Beratung, Entwicklung von Prototypen und Software-Lösungen an.

www.matrix-vision.com

Vervierfachtes geometrisches Auflösungsvermögen

MicroScan ermöglicht das Bildformat einer radiometrische Thermografiekamera mit gekühltem FPAPhotonen-Detektor zu vervierfachen. Für Modelle der High-End-Kameraserie ImageIR bedeutet dies, dass sich Aufnahmen mit bis zu 2.560×2.048 IR-Pixeln erstellen lassen. Hinter der Funktion verbirgt sich ein schnell rotierendes MicroScan-Rad, das in der Kamera integriert ist. Es sorgt dafür, dass pro Radumdrehung vier verschiedene Einzelaufnahmen entstehen, die zueinander jeweils um ein halbes Pixel lateral versetzt sind. Die Einzelaufnahmen werden in Echtzeit zu einem Thermogramm mit vierfachem Bildformat zusammengeführt.

www.InfraTec.de

Wellenfrontsensor für die Optikprüfung

Der Wellenfrontsensor SHSLab dient zur die Prüfung von Optiken, optischen Systemen und Lasersystemen. Das Messprinzip ermöglicht die Erfassung von Wellenfronten durch eine einzelne Messung, so dass er schnell und unempfindlich gegenüber externen Einflüssen ist. Ein Mikrolinsen-Array transformiert die lokalen Propagationsrichtungen der Lichtstrahlen in ein Feld von Fokuspunkten auf einer Kamera. Die Abweichung der Fokuspunkte von ihren Referenzpositionen wird berechnet und schließlich die Wellenfront durch numerische Integration.

www.optocraft.com

Anzeige
Kamera-Kompositgehäuse für Roboteranwendungen

Der Kamerakopf des Bildverarbeitungssystem Robot Inspector for Integrity Analysis (RIITTA) ist eine kompakte Einheit, die alle Einzelkomponenten wie Kamera, Objektiv, blitzbare LED-Beleuchtung und Ansteuerelektronik in einem Spezialgehäude vereint. Das leichte Kompositgehäuse ist IP65-geschützt und bietet Schutz vor Staub und Spritzwasser. Die Eigenschaften der verwendeten Materialien in Verbindung mit dem Design des Gehäuses vermeiden Trägheitsmomente, die vor allem bei Roboteranwendungen eine entscheidende Rolle spielen.

www.asentics.de

Anzeige
Neuer Geschäftsführer bei Omron Electronics

 

Zuvor war Kluger als Managing Director Europe und Vice President Business Development für Adept Technology, später für Omron Adept Technologies tätig. Außerdem ist er als ehrenamtliches Vorstandsmitglied im Fachverband Robotik des VDMA aktiv.

www.industrial.omron.eu

Anzeige