Anzeige
Anzeige

Gemeinsame
Stärken

Löst Hyperspectral Imaging demnächst RGB-Kameras ab?

Der Siegeszug der Hyperspectral Imaging Systeme (HSI) hat begonnen. Immer mehr Firmen gehen mit industrietauglichen Produkten auf den Markt. Wir haben mit Dr. René Michels, CEO der Cubert GmbH, über die Anforderungen an vollflächig bildgebenden Spektroskopiesysteme für die Industrie gesprochen.

 (Bild: Cubert GmbH)

(Bild: Cubert GmbH)

HSI-Systeme gibt es bereits lange. Warum ist erst jetzt der Zeitpunkt gekommen, dass sie auch in der Industrie zum Einsatz kommen?

R. Michels: Im Bereich der Müllsortierung werden HSI-Systeme bereits seit Jahren eingesetzt. Allerdings handelt es sich dabei um Zeilenscanner, die sich ausschließlich für Fließbandapplikationen eignen. Der Technologiefortschritt der letzten Jahre ermöglicht nun auch vollflächig bildgebende Spektrometer. Diese haben das Potential in vielen Bereichen einfache RGB-Sensorik durch chemisch-sensitive Spektralsensorik zu ersetzen und erreichen inzwischen auch ein ähnliches Preisniveau. Cubert ist die erste Firma weltweit, die sich vollkommen auf den Bereich der vollflächigen, abbildenden Spektralsensorik verschrieben hat.

Mit den neuen Produkten visieren Sie gezielt den industriellen Bereich an. Wo liegen die Unterschiede zu Ihren bisherigen Aktivitäten?

Michels: Unser althergebrachtes Kerngeschäft liegt im Bereich der hyperspektralen Messkartenerstellung für Agrarapplikationen. Hier sind möglichst leichtgewichtige und autonome Systeme gefragt. Im industriellen Umfeld erhält die Standardisierung der Schnittstellen, die Robustheit und Zuverlässigkeit der Technologie und die Integration in Industrielle Bildverarbeitungsapplikationen einen deutlich höheren Fokus. Durch die Integration unserer Software in eine industrietaugliche, intelligente Kameraplattform bieten wir nun die Vorteile der spektralen Bildgebung in Standard-Bildverarbeitungsprozessen.

Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit VRmagic?

"Ich bin ?berzeugt, der Nachfolger der RGB-Kamera wird spektral und chemisch-sensitiv sein." - Ren? Michels, Cubert GmbH

„Ich bin überzeugt, der Nachfolger der RGB-Kamera wird spektral und chemisch-sensitiv sein.“ – Ren´r Michels, Cubert GmbH (Bild: Cubert GmbH)

Michels: Interessanterweise erfolgte der Erstkontakt durch einen Bericht über uns in der inVISION. Nach einem Telefonat mit VRmagic wurde die Zusammenarbeit sehr schnell sehr konkret. VRmagic suchte zu dem Zeitpunkt nach einem Partner für die spektrale Bildgebung und wir waren begeistert von dem Fokus der Firma auf Multisensorlösungen und intelligente Kameratechnologien sowie die hohe Professionalität im industriellen Umfeld. Darüber hinaus verbindet uns die Überzeugung, dass Spektroskopie mehr bedeutet, als einen Sensor in ein Bestandsgehäuse zu löten und dass industrielle Plattformen mehr bieten müssen, als nur ein wasserdichtes Aluminiumgehäuse. Durch das Zusammenführen der gemeinsamen Stärken kann Cubert aktuell die modernste Produktpalette im Bereich der vollflächigen, industriellen, bildgebenden Spektroskopie anbieten.

Anzeige

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Wie im ersten Teil (inVision 4/16, S.70) berichtet, befinden sich die Schnittstellen der Industriekameras aktuell auf dem Weg in die nächsten Generationen. Auch der inzwischen über 40 Jahre alten RJ45-Schnittstelle geht es nun an den Kragen. Einige Hersteller haben bereits neue Schnittstellen auf den Markt gebracht bzw. arbeiten aktuell an diesen. Doch was sind die Vorteile und welche wird sich durchsetzen? ‣ weiterlesen

Anzeige

www.alysium.com

Anzeige

Gleich zwei Firmen aus dem 3D-Bereich hat Cognex in den letzten Monaten gekauft. Zum einen die deutsche Firma EnShape aus Jena, deren 3D-Sensor ein sehr schnelles Bin-Picking ermöglicht. Bereits Ende August erfolgte die Akquise der spanischen AQSense, Spezialist im Bereich 3D-Vision-Software. ‣ weiterlesen

cgnx.client.shareholder.com

Anzeige

Wie sehr das Thema Embedded Vision die Branche beschäftigt, hat gerade die VISION in Stuttgart eindrucksvoll gezeigt. Eine Vielzahl von Branchen befasst sich immer intensiver mit den Möglichkeiten dieser intelligenten Systeme. ‣ weiterlesen

Anzeige

www.emva.org

Anzeige

Die Fraunhofer-Allianz Vision hat den 16. Band ihrer Leitfaden-Reihe herausgegeben. Der ´Leitfaden zur Inspektion und Charakterisierung von Oberflächen mit Bildverarbeitung´ kann beim Büro der Fraunhofer-Allianz Vision oder im Buchhandel erworben werden. ‣ weiterlesen

shop.vision.fraunhofer.de

Anzeige

Das Lasermodul Flexpoint MV fiber garantiert ideale Strahlprofile für die 3D-Messtechnik, denn die Lasereinheit inkl. Ansteuerungselektronik ist von der strahlformenden Optik entkoppelt. Die Bauteile sind mit einer singlemode Faser verbunden, wodurch Nebenmoden im Strahl eliminiert und Streulicht in der Projektion vermieden wird. Dank der Faser kann das Licht über eine große Distanz übertragen werden. Das ist ein Vorteil bei Platzproblemen im System, denn Optikkopf und Lasereinheit können weit voneinander entfernt werden. Zudem wird die thermische Drift des Laserstrahls vernachlässigbar klein.

www.lasercomponents.de

Anzeige

Die 16 neuen 510er, 700er und 800er Verisens Modellen der XC-, XF- und ID-Serie verfügen über eine erhöhte Rechenleistung. So kann die Zeit der Bildverarbeitung in vielen Applikationen, bei der Lagenachführung sowie beim Code- und Textlesen halbiert werden. Ein verbesserter Algorithmus zum Codelesen erhöht die Lesesicherheit unter industriellen Bedingungen. Das konfigurierbare Web-Interface wurde zudem um den neuen Verisens Multiviewer weiterentwickelt. Damit können bis zu 16 Verisens Vision Sensoren auf einem Bildschirm gleichzeitig dargestellt und im laufenden Prozess angepasst werden.

www.baumer.com

Anzeige

Nicht jeder benötigt den vollen Funktionsumfang der Software im Zwillingskonzept aus der Smart Camera mvBlueGemini und dem mvImpact Configuration Studio. Für diesen Kundenkreis wurden jetzt zwei Lowcost-Varianten für spezifische Anwendungsfälle veröffentlicht. Die Variante mvBlueGemini-Ident ist für das Lesen von Texten und Codes gedacht, während die mvBlueGemini-Inspect für das Inspizieren von Objekten ist.

www.matrix-vision.de

Anzeige

Das Scheimpflug-Prinzip ermöglicht eine scharfe Abbildung bei schrägem Blick auf ein Messobjekt. Durch Verkippung der Bildebene um einen bestimmten Winkel wird die Wegdifferenz in Abhängigkeit der Feldposition kompensiert. Probleme vieler handelsüblicher Scheimpflug-Adapter sind die mechanische Stabilität sowie die Anpassbarkeit an das notwendige Bildfeld und an den erforderlichen Kameraanschluss. Es hat sich bewährt, für bestehende Objektive einen individuellen, starren Scheimpflug-Adapter zu berechnen und direkt am Objektiv zu integrieren. Nur so erreicht man eine bestmögliche Konfiguration aus Abbildungsmaßstab, Sensoranschluss und Blickwinkel in Kombination mit einem stabilen Aufbau und einer hohen Abbildungsleistung über das gesamte Feld.

www.silloptics.com

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige