Anzeige
Anzeige
Anzeige

Greifernavigation

Universal Robots Software-Plugin URCap für 3D-Vision-Sensor

Ein Software-Plugin ermöglicht für Greifer-Applikationen die direkte Kommunikation des 3D-Vision-Sensors O3D mit der Robotersteuerung von Universal Robots.

Das Danish Technological Institute (DTI) hat zusammen mit Ifm das Software-Plugin URCap für Universal Robots entwickelt, das die direkte Kommunikation des Vision Sensors O3D mit der Robotersteuerung ermöglicht. (Bild: IFM Electronic GmbH)

Das Danish Technological Institute (DTI) hat zusammen mit Ifm das Software-Plugin URCap für Universal Robots entwickelt, das die direkte Kommunikation des Vision Sensors O3D mit der Robotersteuerung ermöglicht. (Bild: IFM Electronic GmbH)

Universal Robots (UR) ist weltweiter Vorreiter im Bereich modularer und kosteneffizienter Leichtbauroboter. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen stellen sich kollaborierende Roboter nach dem Baukastensystem individuell zusammen. Ergänzt wird der Roboter-Baukasten durch Komponenten anderer Hersteller, die von UR auf ihre Kompatibilität hin getestet und zertifiziert wurden. Das können beispielsweise Greifer, Sensoren, Aktoren oder Vision-Systeme sein. ifm stellt jetzt seinen 3D-Vision-Sensor O3D als Systemkomponente im UR-Modulsystem zur Verfügung. Kernstück des Sensors ist ein 3D-Kamerachip, der mittels PMD-Technologie (Photo-Misch-Detektor) und Lichtlaufzeitmessung ein 3D-Bild erzeugt. Die Auflösung beträgt 176×132 Bildpunkte. Zu jedem einzelnen der 23.232 Bildpunkte berechnet der Sensor einen präzisen Abstandswert – bis zu 25x in der Sekunde. Die Auswertung des Bildes erfolgt im Sensor selbst, sodass keine weiteren Komponenten nötig sind. Zur einfachen Integration des 3D-Vision-Sensors hat das Danish Technological Institute (DTI) zusammen mit Ifm das Software-Plugin URCap entwickelt, welches neben dem Interface auch mit einer grafischen Benutzeroberfläche aufwartet. URCap ermöglicht damit als Plug&Play-Lösung die direkte Kommunikation des Vision Sensors mit der Robotersteuerung. Der besondere Nutzen liegt in der Usability: Der Anwender braucht keine komplexe Programmierung vornehmen, lediglich Parametrierungen sind erforderlich. Diese können dank nahtloser Softwareintegration über das UR-Bedienterminal eingelernt werden. Nach dem Einlernen lässt sich der 3D-Sensor perfekt für Greifernavigation nutzen. Er erkennt die Objektposition, auch bei bewegten Objekten, und übermittelt diese an die Robotersteuerung, die den Greifer steuert. Das System ist geeignet, eckige, runde, aber auch unregelmäßige Formen zu erkennen und neben der Position ihres Schwerpunkts auch Anzahl und Abmessungen der erfassten Objekte an eine Steuerung zu übergeben.

Anzeige

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Die 3D-Kamera Tofguard ermöglicht es, Time-of-Flight (ToF) mit Safety-Zulassung für die sicheren Raumüberwachung im Industrieumfeld zu nutzen. Spotguard, das Produkt aus Hard- und Software, erkennt in Echtzeit Objekte, die in Gefährdungs- bzw. Bewegungsräume eindringen. Wie das möglich ist, verrät Franz Duregger, Director Sales & Marketing bei Tofmotion.‣ weiterlesen

www.tofmotion.com

Anzeige

Sensoren und Bildverarbeitung sind wichtige Größen, um Industrie 4.0 umfassend umsetzen zu können. Aber was müssen beide heute leisten, damit sie den Ansprüchen der Anwender gerecht werden? Um dies herauszufinden sprach inVISION mit Dr. Oliver Vietze, CEO und Chairman der Baumer Group.‣ weiterlesen

www.baumer.com

Anzeige

Eine 360°-Vollinspektion von Rundprodukten ermöglicht AllRounDia DV (DualVision). Das kompakte Zwei-in-Eins-System vermisst und inspiziert Schläuche, Rohre und Kabel.‣ weiterlesen

www.pixargus.de

Anzeige

Mit der Umschreibung Smart Measure wird eine Sensorik beschrieben, die durch miniaturisierte Kameratechnik entsteht und zu einer aktiven Qualitätssicherung genutzt werden kann.‣ weiterlesen

www.ese-robotics.de

Anzeige

Mit einem Laserscanner lassen sich jetzt Freiformflächen und Geometrien bereits in der Aufspannung der Maschine berührungslos kontrollieren. Optimiertes Best-Fit oder Reverse Engineering sind somit bei kürzesten Messzeiten möglich.‣ weiterlesen

www.hexagonmetrology.de

Anzeige

OPC UA ist ein offener lizenzfreier Standard, mit einem herstellerunabhängigen Kommunikationsprotokoll für die Vernetzung von Geräten und Anlagen bei Beteiligung von Visionsystemen. OPC UA for Machine Vision berücksichtigt als semantische Anpassung des Standards die Spezifika der Bildverarbeitung.‣ weiterlesen

www.evotron-gmbh.de

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige