Anzeige

Hyperzentrische Objektive

Gleichzeitig Seiten und die Oberseite aufnehmen

Obwohl eine telezentrische Auslegung von Abbildung und Beleuchtung das Optimum für eine Vermessung im Bild darstellt, kann man nichts messen, wo nichts zu sehen ist.
Hyperzentrische Objektive liefern eine konvergierende Sicht auf ein Objekt, da gleichzeitig die Oberseite und die Seiten abgebildet werden können, wodurch die Notwendigkeit mehrerer Kamerasysteme für Inspektions- und Identifikationsaufgaben entfällt. Bei hyperzentrischen Objektiven laufen die Strahlen vom Objektiv aus gesehen zusammen (Gegenteil der entozentrischen Optik) und ermöglichen so z.B. eine 360°-Aufnahme der Mantelfläche eines Zylinders. Dabei befindet sich die Objektachse im Idealfall auf der optischen Achse des Objektivs. Kreise mit Mittelpunkt auf der Zylinderachse werden somit in konzentrische Kreise und Schraubengewinde auf eine Spirale abgebildet. In der industrielllen Bildverarbeitung werden hyperzentrische Objektive verwendet, um die Mantelflächen zylinderförmiger Objekte (Tablettendosen, Gewinde, Batterien, Ampullen etc.) von der Stirnseite des Zylinders aus zu betrachten. Die Objektive besitzen einen konischen Arbeitsbereich und sind für den Einsatz mit monochromatischem Licht optimiert. Wenn zwischen Objektiv und Kamera 0,5 bis 1,5mm an Zwischenringen platziert sind, können die Linsen auch als Boroskope mit langem Arbeitsabstand eingesetzt werden, die gleichzeitig die Innenwände und den Boden eines Objekts erfassen. Der Arbeitsabstand in der Boroskopkonfiguration ist der Bereich hinter dem Konvergenzpunkt (CP) des Standardarbeitsbereichs. Bei Verwendung zusätzlicher Zwischenringe erhöht sich der Arbeitsabstand des Boroskops noch weiter. Alle Spezifikationen beziehen sich auf eine Wellenlänge von 660nm. Die TechSpec Hyperzentrischen Objektive gibt es für drei Sensorgrößen von 1/3, ½ und 2/3″.

Anzeige

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Foxconn Industrial Internet hat eine strategische Investition in Höhe von 35,25 Mio. USD in das in China ansässige Unternehmen Luster LightTech getätigt, das auf Bildverarbeitung und Glasfaseroptik spezialisiert ist. ‣ weiterlesen

www.digitimes.com

Anzeige

Im März 2000 wurde die Büchner Lichtsysteme von Thomas Büchner (Bild) gegründet. Hervorgegangen aus dem Ingenieurbüro Büchner hat sich die Firma von Beginn an auf die Entwicklung und Fertigung von LED-Beleuchtungen für die industrielle Bildverarbeitung konzentriert. ‣ weiterlesen

www.buechner-lichtsysteme.de

Anzeige

Nvidia tritt dem Gesellschafterkreis des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) bei. Das Engagement ist ein weiterer Schritt in der langjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen NVIDIA und dem DFKI im Bereich Machine Learning und Deep Learning. ‣ weiterlesen

www.pressebox.de

Anzeige

Zur Erarbeitung einer OPC UA Companion Specification für die zerstörungsfreie Prüfung wurde eine Arbeitsgruppe im DGZfP Fachausschuss ZfP 4.0 gegründet, die im Laufe des Jahres zu einer Joint Working Group zusammen mit der OPC Foundation und dem VDMA umgebaut werden soll. Die Leitung der AG hat Dr. ‣ weiterlesen

www.dgzfp.de

Anzeige

InfraTec baut seine Präsenz in Nordamerika aus. Justin Jensen (Bild) stößt als neuer Sales Manager East zum Team von InfraTec infrared LLC, Tochterfirma der InfraTec GmbH in den USA. ‣ weiterlesen

www.infratec.de

Anzeige

ProGlove, Anbieter von ergonomischen Wearables für die Industrie, hat Charlie Grieco zum Chief Revenue Officer für das international agierende Unternehmen ernannt. Grieco kam im April 2019 zu ProGlove, um Nordamerika für das in München ansässige Unternehmen zu erschließen. Im Zentum seiner Tätigkeit steht die Entwicklung einer Vertriebsstrategie für Nordamerika sowie die Zusammenarbeit mit ausgewählten Handelspartnern. ‣ weiterlesen

startup-communication.de

Anzeige

Seit Jahren beschäftigt sich die Bildverarbeitung nur am Rande mit dem Thema Safety. So gibt es zwar Lösungen von Pilz und Sick, die mittels Kameras definierte Schutzbereiche in der Produktion sicher überwachen, aber so richtig durchgesetzt haben sich beide Systeme leider nicht. ‣ weiterlesen

www.tedo-verlag.de

Anzeige

Siemens Digital Industry Software und Sandvik bilden eine strategische Technologie- und Geschäftspartnerschaft, um digitale Innovationen für Kunden in der Teilefertigung zu beschleunigen. ‣ weiterlesen

blogs.sw.siemens.com

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige