Jetzt gehts los

Schon (sehr) lange wird über das Zusammenwachsen der Bildverarbeitung und Automatisierung geredet (und geschrieben). Es scheint aber so, als käme man jetzt ein paar entscheidende Schritte vorwärts. So besteht zukünftig die Möglichkeit, Bildverarbeitung direkt im TIA-Portal von Siemens zu erstellen. Für den Automatisierungs-Programmierer und den Bildverarbeiter werden damit beide bislang getrennte Sprach-Welten direkt auf einer einzigen Bedienoberfläche integriert. Systemintegratoren haben somit den Vorteil, zügig ein Bildverarbeitungssystem in eine Siemens-SPS ganzheitlich einzubinden. In der neuen Vorgehensweise werden zudem keine CC+-Programme geschrieben, sondern nur noch über das TIA-Portal direkt projektiert. Ebenfalls interessant ist der 3D-Sensor O3D von IFM Electronic, dessen Parametrierung innerhalb von drei Minuten erfolgt und damit ebenso einfach wäre, wie das Teach-In klassicher Fertigungssensoren. Beide Produktentwicklungen sind wichtige Schritte, um den klassischen Automatisierungsanwender als Bildverarbeitungs-User der (nahen) Zukunft zu gewinnen. Noch mehr solcher Entwicklungsschritte und das schon seit Jahren vorhandene Potential der industriellen Bildverarbeitung würde endlich intensiver genutzt werden (als bisher).

Ebert/Niethammer

PS: Aufgrund des Stemmer-Technologieforums erscheint der nächste inVISION Newsletter ausnahmsweise zwei Tage später als üblich.

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Umfirmierung der MWF Roland Friedrich GmbH

Bereits 2015 wurde die MWF Roland Friedrich GmbH, Hersteller von kundenspezifischen Mess- und Prüflösungen aus Großostheim, von der Mahr Gruppe übernommen. Nun folgte auch die Umfirmierung der Tochtergesellschaft des Fertigungsmesstechnik-Herstellers in Mahr MWF GmbH. Ziel dabei sei, das Unternehmen noch sichtbarer in die Qualitätsmarke Mahr einzufügen und dadurch noch internationaler zu vermarkten.

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Partnerschaft Matrix Vision und Metrilus

Matrix Vision ist eine Partnerschaft mit dem Unternehmen Metrilus GmbH aus Erlangen eingegangen. Metrilus ist eines der ersten Unternehmen weltweit, das sich auf Komplettlösungen für Echtzeit-3D-Bildverarbeitungsanwendungen spezialisiert hat. In Verbindung mit der 6D-Perception Camera mbBlueSirius von Matrix Vision bietet Metrilus zukünftig Beratung, Entwicklung von Prototypen und Software-Lösungen an.

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Vervierfachtes geometrisches Auflösungsvermögen

MicroScan ermöglicht das Bildformat einer radiometrische Thermografiekamera mit gekühltem FPAPhotonen-Detektor zu vervierfachen. Für Modelle der High-End-Kameraserie ImageIR bedeutet dies, dass sich Aufnahmen mit bis zu 2.560×2.048 IR-Pixeln erstellen lassen. Hinter der Funktion verbirgt sich ein schnell rotierendes MicroScan-Rad, das in der Kamera integriert ist. Es sorgt dafür, dass pro Radumdrehung vier verschiedene Einzelaufnahmen entstehen, die zueinander jeweils um ein halbes Pixel lateral versetzt sind. Die Einzelaufnahmen werden in Echtzeit zu einem Thermogramm mit vierfachem Bildformat zusammengeführt.

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Wellenfrontsensor für die Optikprüfung

Der Wellenfrontsensor SHSLab dient zur die Prüfung von Optiken, optischen Systemen und Lasersystemen. Das Messprinzip ermöglicht die Erfassung von Wellenfronten durch eine einzelne Messung, so dass er schnell und unempfindlich gegenüber externen Einflüssen ist. Ein Mikrolinsen-Array transformiert die lokalen Propagationsrichtungen der Lichtstrahlen in ein Feld von Fokuspunkten auf einer Kamera. Die Abweichung der Fokuspunkte von ihren Referenzpositionen wird berechnet und schließlich die Wellenfront durch numerische Integration.

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Kamera-Kompositgehäuse für Roboteranwendungen

Der Kamerakopf des Bildverarbeitungssystem Robot Inspector for Integrity Analysis (RIITTA) ist eine kompakte Einheit, die alle Einzelkomponenten wie Kamera, Objektiv, blitzbare LED-Beleuchtung und Ansteuerelektronik in einem Spezialgehäude vereint. Das leichte Kompositgehäuse ist IP65-geschützt und bietet Schutz vor Staub und Spritzwasser. Die Eigenschaften der verwendeten Materialien in Verbindung mit dem Design des Gehäuses vermeiden Trägheitsmomente, die vor allem bei Roboteranwendungen eine entscheidende Rolle spielen.

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Neuer Geschäftsführer bei Omron Electronics

 

Zuvor war Kluger als Managing Director Europe und Vice President Business Development für Adept Technology, später für Omron Adept Technologies tätig. Außerdem ist er als ehrenamtliches Vorstandsmitglied im Fachverband Robotik des VDMA aktiv.

www.industrial.omron.eu

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