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Keep it simple

Mit einem GUI (Graphical User Interface) ist es wie mit einem guten Witz: Muss man ihn erklären, taugt er nichts. Ähnlich ist die Lage der Bildverarbeitung, auf dem Weg in die Automatisierung.
Der Automatisierungsanwender von heute wünscht sich sein Bildverarbeitungssystem ebenso einfach bedienbar und integrierbar, wie er es von den klassischen Sensoren her gewohnt ist. Leider entspricht dieser Wunsch derzeit noch nicht der Realität, kann sich aber bereits in absehbarer Zeit ändern. So können inzwischen Anwender innerhalb eines Tages – ohne jegliche Vorkenntnisse – lernen, einen Roboter zu programmieren. Etwas, das noch vor einigen Jahren aufgrund der Komplexität der Vorgänge noch nicht denkbar gewesen wäre. Manch einer hofft zudem auf das Release von Windows 10, um zukünftige Bedienoberflächen noch weiter vereinfachen zu können, und die Bedienbarkeit von Bildverarbeitungssystemen auf das Niveau eines Smartphones zu bringen. Ein gelungenes Beispiel für ‚Keep it simple‘ ist das neue Farbmesssystem für die Vision Sensoren von Baumer. Dort werden Objektfarben mit ihren Nuancen automatisch bestimmt und räumlich als 3D-Kugeln visualisiert. Gibt es zwischen den Farbkugeln keine ‚Kollision‘, ist eine zuverlässige Farbinspektion gegeben. Ähnliche Zielgruppen spricht die neue Bildverarbeitungssoftware Merlic von MVTec an. Sie soll es Anwendern ermöglichen, Bildverarbeitungsanwendungen zu entwickeln, ohne eine einzige Zeile Code schreiben zu müssen oder entsprechende Vorkenntnisse zu haben. Solange die Bedienbarkeit von Vision-Systemen aber nicht auf die Bedürfnisse und den Kenntnisstand heutiger Automatisierungsanwender abgestellt ist, wird ‚Vision for Automation‘ leider weiterhin nur ein Thema für Lösungsanbieter und Systemintegratoren bleiben und nicht für die Hersteller von Bildverarbeitungskomponenten. Ich bin aber davon überzeugt, dass die Bildverarbeitungshersteller dies inzwischen erkannt haben und zukünftige Entwicklungen genau dies berücksichtigen werden bzw. müssen.

Viele Grüße aus Marburg

Dr.-Ing. Peter Ebert

Chefredakteur inVISION

pebert@invision-news.de

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