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Kleinste Höhenunterschiede

Vision-Sensor erkennt erhabene/vertiefte Objektdetails

Eine neuartige Beleuchtungstechnologie versetzt Vision-Sensoren erstmals in die Lage, vertiefte oder erhabene Strukturen zuverlässig zu erfassen und auszuwerten.

Der Multishot-Beleuchtungsring mit vier Flächenlichtern ist als fertig montiertes Zubehörteil für die Visor-Vision-Sensoren erhältlich. (Bild: SensoPart Industriesensorik GmbH)

Der Multishot-Beleuchtungsring mit vier Flächenlichtern ist als fertig montiertes Zubehörteil für die Visor-Vision-Sensoren erhältlich. (Bild: SensoPart Industriesensorik GmbH)

Erhabene oder vertiefte Objektdetails, z.B. die geprägten Zahlen und Schriftzeichen auf einer Kreditkarte, lassen sich mit klassischen Bildverarbeitungsmethoden nur schwer erfassen. Auch bei seitlicher Beleuchtung sind die Konturen infolge der entstehenden Überblendungen und Schatten in der Regel nicht zuverlässig erkennbar. Abhilfe schafft hier die neue Multishot-Funktion der Visor-Vision-Sensoren. Die Konturen treten nun klar hervor, sodass die erhabenen oder vertieften Buchstaben und Zahlen z.B. mit der OCR-Funktion des Vision-Sensors ausgelesen werden können. Weitere Anwendungsbeispiele für Multishot sind das Auslesen von direkt in Kunststoffoberflächen eingespritzten Datamatrix-Codes, die Erkennung von Beschädigungen wie Dellen oder Kratzern oder die Detektion erhabener Kleberaupen auf gleichfarbigem Untergrund. Neu im Markt ist die Möglichkeit, diese Technologie sogar ausschließlich mit der internen Beleuchtung des Vision-Sensors zu betreiben. Insbesondere bei der Erkennung von kleinen Details, die aus geringem Abstand aufgenommen werden, kann auf die externe Beleuchtung verzichtet werden. Dies spart Aufwand in der Verkabelung, Platz und nicht zuletzt auch Geld. Durch die Multishot-Technologie können zudem wechselnde Hintergrundfarben, wie sie z.B. in der Verpackungsindustrie oftmals vorkommen, komplett aus der Bildverarbeitung eliminiert werden – die Auswertung basiert dann ausschließlich auf den erkannten Höhenunterschieden. Zu guter Letzt kann ein Vision-Sensor mit der neuen Technologie neben dem Höhenbild auch jederzeit ein Bild mit klassischer Beleuchtungskonfiguration aufnehmen und auswerten, da zwischen Multishot- und Standardbeleuchtung einfach umgeschaltet werden kann. Damit lassen sich auch Prüfungen mit den traditionellen Bildverarbeitungstools, wie z.B. Mustervergleich, Konturerkennung, Abstandsmessung oder Codelesung realisieren. Der optionale Multishot-Beleuchtungsring mit vier Flächenlichtern ist als fertig montiertes Zubehörteil erhältlich. Die Multishot-Funktion steht in den neuen Visor-Geräten des Typs ‚Allround Professional‘ ab sofort zur Verfügung.

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