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Messtechnik steuert Fertigung


Die Datenbasis schaffen

Doch bevor die Daten ausgewertet werden können, müssen sie erst einmal gewonnen werden. Dabei werden Unternehmen in Zukunft laut Modrich ‚mehrgleisig fahren‘. Neben hochgenauen Offline-Messtechnologien im Messraum, werden auch verstärkt prozessintegrierte Inline- sowie prozessbegleitende Atline-Technologien zum Einsatz kommen. Nur so lässt sich die optimale Datenbasis gewinnen, die eine effiziente und qualitätsbasierte Steuerung der Fertigung ermöglicht. Der notwendige Einsatz in der Produktionshalle bedeutet für die eingesetzte Inline-Messtechnik jedoch, dass sie trotz Temperaturschwankung und Staub präzise arbeiten muss – und das so schnell, wie die Maschinen fertigen. Ergänzend zu den Inline-Messsystemen, welche durch ihre 100%-Prüfung Trendanalysen und eine Prozesskontrolle der eingesetzten Fertigungstechnik ermöglichen, werden zunehmend so genannte Atline-Messsysteme eingesetzt. Mit diesen Systemen lassen sich die Bauteile vollflächig digitalisieren und somit messtechnisch flexibel analysieren. Damit erhält der Fertigungsbereich der Unternehmen ein messtechnisches Assistenzsystem, welches fertigungsnah den Werkern an der Linie unmittelbar Messergebnisse liefert und somit den Umweg über den Messraum spart. Es kann z.B. Mitarbeitern in der Karosseriefertigung in Form einer Stichprobe schnell einen Überblick geben, wie sich ein gesamtes Bauteil hinsichtlich seiner Form- und Lagetoleranzen entwickelt oder wie die Freiformfläche in Bezug auf den Sollzustand aus dem CAD-Modell aussieht. All diese Daten werden auf der zentralen Plattform PiWeb zusammengeführt und können dort weiter analysiert oder detaillierter ausgewertet werden. Noch ist es Aufgabe des Fertigungsmitarbeiters bzw. -leiters, auf Basis der Inline-Messergebnisse zu entscheiden, wie eine Bearbeitungsmaschine justiert werden muss, um auf Abweichungen zu reagieren. „Bald jedoch wird unsere Softwareplattform PiWeb die notwendige Intelligenz besitzen, um solche Anpassungen automatisiert zu initiieren“, bekräftigt Modrich die Auffassung seines Kollegen.

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