Anzeige
Anzeige
Anzeige

Musterdatenblatt zum Vergleich

EMVA 1288 Standard Release 3.1 erscheint Ende 2016

Der EMVA 1288 Standard erlaubt mit wenigen Parametern differenzierte und zuverlässige Aussagen über die ideale Kamera für gegebene Einsatzfälle. Der Standard spielt eine wesentliche Rolle in den Entwicklungsabteilungen der Kamerahersteller und hat dazu beigetragen, dass die Qualität von Kameras sich verbessert hat. Seit November 2010 ist Release 3 des Standards verfügbar und die Akzeptanz des EMVA 1288 wächst ebenso kontinuierlich wie die Zahl der verfügbaren 1288 Datenblätter.

 Das neue EMVA 1288 Musterdatenblatt enthält eine zusammenfassende Seite, auf der alle wesentlichen Parameter einheitlich zusammengestellt sind. (Bild: EMVA European Machine Vision Association)

Das neue EMVA 1288 Musterdatenblatt enthält eine zusammenfassende Seite, auf der alle wesentlichen Parameter einheitlich zusammengestellt sind. (Bild: EMVA European Machine Vision Association)

Eine Reihe von Unternehmen bieten bereits Schulungsangebote oder Testequipment bzw. EMVA 1288 kompatible Kameravermessung als Serviceleistungen an:

EMVA 1288 Geräte/Messservice/Consulting

  • •  Aeon, Hanau Deutschland, www.aeon.de/de/emva_1288.html
  • •  Aphesa, Belgien, www.aphesa.com
  • •  Image Engineering, Köln, www.image-engineering.de
EMVA 1288 Kurse

06.-07.12.16 in München (Framos): Grund- und Aufbaukurs

08.-10.02.17 in Hanau (Aeon): Bildsensoren, Grund- und Aufbaukurs

Die nun anstehende Release 3.1 ergänzt den Standard um ein wesentliches Feature: Eine klare, aber auch flexible Beschreibung eines einheitlichen Datenblattes, mit dem die Daten verschiedenere Kameras direkt miteinander verglichen werden können. Die Arbeit an dem Musterdatenblatt ist inzwischen abgeschlossen und die Release 3.1 wird bis Ende 2016 verfügbar sein. Ansonsten hat sich die derzeit noch aktuelle Release 3 größtenteils bewährt; weshalb nur wenige Änderungen und Ergänzungen erfolgten, die nachfolgend beschrieben werden.

 Neu im EMVA 1288 Release 3.1 sind Profile des Dunkeles (dark signal nonuniformity DSNU) und des Empfindlichkeitses (photo response nonuniformity PRNU). Im Beispielsind die vertikalen DSNU-Profile zu sehen. (Bild: EMVA European Machine Vision Association)

Neu im EMVA 1288 Release 3.1 sind Profile des Dunkeles (dark signal nonuniformity DSNU) und des Empfindlichkeitses (photo response nonuniformity PRNU). Im Beispielsind die vertikalen DSNU-Profile zu sehen. (Bild: EMVA European Machine Vision Association)

Musterdatenblatt

Das neue Musterdatenblatt enthält eine zusammenfassende Seite, auf der alle wesentlichen Parameter einheitlich zusammengestellt sind, so dass Sie direkt miteinander verglichen werden können. Auf der Seite sind auch die beiden wichtigsten Messkurven abgebildet: die Photontransferkurve und die doppelt-logarithmische SNR-Kurve. Dieser Zusammenfassung folgen alle Messkurven, die nach dem Standard gemessen werden müssen, wobei die Freiheit besteht, zusätzliche Daten und Messkurven zu ergänzen. Mit dem nun für die Release 3.1 verabschiedeten Musterdatenblatt können alle Kamerahersteller die Kameradaten einheitlich und vergleichbar, aber dennoch optimal an der Kamera angepasst publizieren.

Änderungen und Ergänzungen

Die wichtigste Änderung ist eine verbesserte Beschreibung der Linearität des Kamerasignals. Bisher wurde diese als absolute Abweichung angegeben. Wegen des zunehmend höheren Signalumfangs lässt sich damit die Linearität bei niedrigen Helligkeiten allerdings nicht gut beschreiben. Daher wird die Abweichung in der Release 3.1 nun relativ zum Kamerasignal berechnet. Des Weiteren ist die Beschreibung der Inhomogenität mit einer Standardabweichung nicht aussagekräftig genug und die Spektrogrammmethode nicht einfach zu verstehen. Daher wurden in der Release 3.1 zur Beschreibung der Inhomogenität horizontale und vertikale Profile des Dunkelbilds und des Empfindlichkeitsbildes ergänzt. Damit lassen sich in einer Grafik anschaulich alle Inhomogenitätseffekte darstellen. In der Arbeitsgruppe zum EMVA 1288 Bildverarbeitungsstandard können alle Kamera- und Bildsensorhersteller, Systemintegratoren, Distributoren und entsprechende Forschungsinstitute mitarbeiten.

Anzeige

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Standardisierung hat für den Erfolg der Bildverarbeitung einen enormen Beitrag geleistet. Nicht mehr wegzudenken aus dem Chor der Bildverarbeitungsstandards ist GenICam. Der von der European Machine Vision Association (EMVA) gehostete Standard hat sich in den zehn Jahren seit seinem ersten Release im Jahr 2006 zum Herzstück aller modernen Schnittstellenstandards entwickelt. ‣ weiterlesen

Anzeige

www.emva.org

Anzeige

Micro-Epsilon hat gleich doppelten Grund zum Feiern: Zum einen feiert man 40 Jahre hochpräzise Messtechnik am Standort im niederbayerischen Ortenburg. Gegründet in Hannover, als Handelsunternehmen für Dehnungsmessstreifen, wurde der Grundstein für die Entwicklung eigener Produkte 1976 in Ortenburg gelegt. Inzwischen hat die Unternehmensgruppe mehr als 900 Mitarbeiter und knapp 120Mio.E Jahresumsatz. ‣ weiterlesen

www.micro-epsilon.de

Anzeige

83,7Mio.E und damit knapp 10% mehr Umsatz als im Vorjahr erzielte der europaweit tätige Bildverarbeitungs-Technologielieferant Stemmer Imaging in seinem am 30. Juni 2016 abgelaufenen Geschäftsjahr 2015/16. Die Firmenzentrale in Deutschland steuert mit 47,9Mio.E weiterhin den größten Teil zum Gesamtumsatz des Bildverarbeitungsunternehmens bei und konnte das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr um erfreuliche 11,6% weiter steigern. Prozentual am stärksten wuchsen die Büros in Dänemark, Polen, der Niederlande und Schweden. ‣ weiterlesen

www.stemmer-imaging.de

Anzeige

Die Automatica 2016 verzeichnet mit rund 45.000 Besuchern knapp 30% mehr Teilnehmer als bei der letzten Veranstaltung. Ein Drittel der Besucher kam aus dem Ausland, alleine aus China kamen dreizehn Delegationen. ‣ weiterlesen

www.automatica-munich.com

Anzeige

Die VISION erwartet dieses Jahr vom 8.-10 November mehr Aussteller als in den Vorjahren, erklärte Thomas Walter (Bild), Bereichsleiter Industrie & Technologie bei der Messe Stuttgart, im Rahmen der Vorpressekonferenz. Zudem stammen 57% der Aussteller aus dem Ausland. Mit bekannten Veranstaltungsmodulen wie der Integration Area oder dem Forum Industrial VISION Days wird die Ausstellung ergänzt. ‣ weiterlesen

www.vision-messe.de

Für viele Bildverarbeitungsanwendungen ist ein Zeilenmodus unabdinglich. Wo Objekte aufgrund ihrer Größe oder Form nicht komplett auf einmal abgelichtet werden können, muss gescannt werden. Zeile für Zeile wird nacheinander belichtet und ein Bild des Objekts im Speicher aufgebaut, das keinerlei perspektivische Verzerrungen oder inhomogene Beleuchtung aufweist. Voraussetzung für den Einsatz des Zeilenmodus ist Bewegung: entweder bewegt sich das zu prüfende Material (bspw. auf einem Fließband) oder die Kamera selbst, wodurch ein Taktgeber erforderlich wird. ‣ weiterlesen

Anzeige

www.ids-imaging.de

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige