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Option statt Substitution

Welche Möglichkeiten bietet das nBase-T Interface?

Das neue Highspeedinterface nBase-T bietet viele neue Möglichkeiten für die Bildverarbeitung, aber wie ist es im Wettbewerb mit anderen Interfaces positioniert? inVISION hatte die Möglichkeit, sich kurz über dieses Thema mit Raoul Kimmelmann, Geschäftsführer der Rauscher GmbH zu unterhalten.

Welche neuen Märkte sehen Sie für nBase-T?

Raoul Kimmelmann: nBase-T tritt in der Bildverarbeitung nicht an, um andere Interfaces zu substituieren. Es ist für einige Anwendungen eine interessante Option, da es eine bisher noch nicht vorhandene Kombination aus hohem Datendurchsatz bis 500MB/s und gleichzeitig allen GigE Vision Vorteilen darstellt. Lebensmittelsortierung, Druckbild-, Label- und Bahnwareninspektion von Textil, Papier und Folie sind hier Beispiele. In diesen Anwendungen wird die Farbbildverarbeitung immer wichtiger und so trifft dort ein hoher Bandbreitenbedarf auf meistens groß dimensionierte Maschinen. Große Leitungslängen und auch Mehrkamerasysteme sind wegen großer Einlaufbreiten oft erforderlich.

Das derzeit weit verbreitete Highspeedinterface dürfte wahrscheinlich CoaXPress (CXP) sein. Stehen CXP und nBase-T im direkten Wettbewerb miteinander?

Kimmelmann: Ich bin der festen Überzeugung, dass in unserer Branche mit so diversen Anwendungsfeldern verschiedenste Interfaces koexistieren können und auch müssen. Die Kameraschnittstelle, die allen Anwendern perfekt passt, existiert nicht. Darum wird es keine generellen Verschiebungen von CXP zu nBase-T geben. CXP hat sich im Highspeedsegment gut etabliert und leistet als framegrabberbasiertes Interface einen deutlich höheren Datendurchsatz, sogar mit der Option des Pre-Processing auf der Framegrabber-Hardware. nBase-T geht eher in die Nahtstelle zwischen GigE Vision und Camera Link (CL) Full – aber eben als framegrabberloses Interface mit hohen Kabelstrecken und den Vorteilen von Ethernet, wie z.B. Multicast, PTP-Protokoll, etc.

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