Spieglein, Spieglein…

Kompakt-Inspektionssystem für spiegelnde Oberflächen

In vielen Bereichen werden immer höhere Anforderungen an die Qualität und das Erscheinungsbild der Oberfläche gestellt. So müssen z.B. Touchscreens von Smartphones oder Armaturen in Autos frei von Beschädigungen sein. Insbesondere spiegelnde Oberflächen stellen dabei die automatisierte Oberflächeninspektion vor Herausforderungen. Speziell für diese Anwendungen ist jetzt das ReflectControl Compact entwickelt worden.
Das System projiziert ein Streifenmuster auf das zu vermessende Objekt. Defekte auf der Oberfläche verursachen Abweichungen im Streifenmuster, die über Kameras aufgenommen und von der Software ausgewertet werden. Das vollintegrierte System wiegt weniger als 20kg und ist in zwei Ausführungen mit verschiedenen Messfeldern erhältlich. Mit der 2D-Version werden Defekte auf spiegelnden Oberflächen erkannt. Die 3D-Version erlaubt zusätzlich die Vermessung spiegelnder Oberflächen mit Submikrometer-Genauigkeit. Bei 2D sind Messfelder bis zu 265x110mm bei einer lateralen Auflösung von 80 bis 100µm möglich, in der 3D-Version stehen Messfelder bis zu 135x115mm zur Verfügung, bei einer lateralen Auflösung von ebenfalls 80 bis 100µm und einer Auflösung von 10nm in der Höhe. Die zulässige Temperaturschwankung während des Betriebs ohne Kalibrierung beträgt 2,5°C. Das Gerät kann sowohl im Einzelbetrieb (z.B. Labor) verwendet als auch in eine Anlage integriert werden. Alle Komponenten sind in einem kompakten Gerät mit höhenverstellbaren Füßen integriert. Im Gehäuse befinden sich ein Bildschirm zur Streifenprojektion sowie bis zu zwei Kameras. Um Fremdlichteinflüsse zu vermeiden, kann das Messfeld auf allen vier Seiten abgedunkelt werden. Die Bedienung erfolgt über einen touchfähigen Bildschirm bzw. über eine Maus und Tastatur, die über USB angeschlossen werden. Über die Ethernet-Schnittstelle kann das System zudem in Anlagen eingebunden werden. Für die Triggerung steht ein Digital-I/O-Interface zur Verfügung. Über VGA kann ein externer Bedienmonitor angeschlossen werden. Die vorinstallierte Bedien- und Auswertesoftware zeigt in der 2D-Version Oberflächendefekte an. Die 3D-Version liefert eine Punktewolke. Die gewonnenen Daten können anschließend in Bildverarbeitungsprogrammen weiterverarbeitet werden.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Laut einer aktuellen Studie von Yole soll sich der Markt für industrielle Bildverarbeitungskameras von 2Mrd.USD (2017) auf 4Mrd.USD bis 2023 verdoppeln. Wachstumstreiber für Machine Vision seien dabei vor allem nicht-industrielle Anwendungen und auch der Markt für autonome Fahrzeuge.

www.i-micronews.com

Anzeige

Seit dem 1. Februar ist die deutsche Niederlassung von Edmund Optics in Mainz in der Isaac-Fulda-Allee 5 zu finden. Durch den Umzug agiert Edmund Optics mit der zu Beginn des Jahres akquirierten Itos GmbH nun gestärkt vom Standort Mainz.

www.edmundoptics.de

Anzeige

Lucid Vision Labs hat die derzeit weltweit kleinste GigE Vision PoE-Kamera namens Phoenix entwickelt. Der Kunde erhält mit diesem Modell ein flexibles Kameradesign zu einem angemessenen Preis-/Leistungsverhältnis. Zusätzlich zeichnet sich die Kamera durch ein kompaktes NF-Mount 5MP Objektiv sowie optional den neuen ix Industrial Ethernet Anschlüssen aus.‣ weiterlesen

www.thinklucid.com

Anzeige

In Zusammenarbeit mit dem CDTM-Institut der TU München hat Framos ein Wearable entwickelt, das mit Hilfe von 3D-Echtzeit-Technologie Sehbehinderte im Alltag unterstützt. Die Brillen sind mit Intel RealSense Stereokameras ausgestattet, wobei intelligente Algorithmen die visuellen Signale in haptische und akustische Informationen übersetzen. Die Audioinformation basiert auf der Erkennung von Objekten und Schriften, die haptische Rückmeldung über Positionen und Distanzen erhalten die Sehbehinderten über ein mit Vibrationsmotoren ausgestattetes Armband.

www.framos.com

Anzeige

Ein halbes Jahr nach Beginn der Geschäftstätigkeit der evotron GmbH & Co. KG hat die Schulungs- und Beratungsplattform evotronAcademy ihre Arbeit in Suhl, aufgenommen. Mit Technologiewissen und praxisgerechtem Applikations-Know-How zu industrieller Bildverarbeitung werden im ersten Halbjahr 2018 bereits dreizehn Schulungen angeboten.

www.evotron-gmbh.de

Die Jenoptik AG hat ihr Geschäftsjahr 2017 erfolgreich abgeschlossen. Nach vorläufigen Berechnungen ist der Unternehmensumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 9,2% auf rund 748Mio.€ gestiegen. Für das Geschäftsjahr 2018 peilt der Jenoptik-Vorstand ein Umsatzziel von 790 bis 810Mio.€ an. Im Mittelpunkt der zukünftigen Strategie ‚More Light‘ steht der Fokus auf photonische Technologien und entsprechende Produkte bei allen Initiativen und Entwicklungen des Unternehmens.

www.jenoptik.de

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige