Verdammt schnell

Ultra-High-Speed-Kamera mit 10Mio. Bildern pro Sekunde

Die Hochgeschwindigkeitskamera HPV-X2 bietet eine maximale Aufnahmegeschwindigkeit von 10Mio.fps bei gleich bleibender Auflösung von 50.000 bzw. 100.000 Pixeln (400×250) und hat eine sechsfach höhere Sensitivität als das Vorgängermodell.
Dank des neuen FTCMOS2-Bildsensors, der in Zusammenarbeit mit der Tohoku Universität entwickelt wurde, bietet die High-Speed-Kamera die höchste ISO-16.000-Photosensitivität in dieser Leistungsklasse mit einer Auflösung von mindestens QVGA (320×240 Pixel) und dies bei einer Aufnahmegeschwindigkeit von bis zu 10Mio.fps ohne Blooming-Effekte. Mit der Erhöhung der Sensitivität können deutlich besser ausgeleuchtete Aufnahmen auch von lichtschwachen Experimenten durchgeführt werden, wie z.B. bei der Kopplung mit einem Mikroskop. Darüber hinaus ist die Beobachtung besonders empfindlicher Systeme möglich. Beispiele dafür sind die Einspritzung von Kraftstoffen in Verbrennungsmotoren oder der Druckprozess bei modernen Tintenstrahldruckern. Zwei verschiedene Aufnahme-Modi sind verfügbar Der HP (Half-Pixel)-Modus maximiert die Anzahl der Bilder, die aufgenommen werden können. Der FP (Full-Pixel)-Modus dagegen maximiert die Auflösung. Im HP-Modus können 256 Bilder mit einer Auflösung von 50.000 Pixeln bei Geschwindigkeiten von bis zu 10Mio. Bildern pro Sekunde aufgenommen werden. Der FP-Modus reduziert die Bildanzahl auf 128 Bilder, allerdings bei voller Auflösung von 100.000 Pixeln und Geschwindigkeiten von bis zu 5Mio. Bildern pro Sekunde. Durch die Verbindung zweier Kameras gelingen exakt synchronisierte Aufnahmen aus verschiedenen Perspektiven, so dass eine Vielzahl neuer Applikationen möglich werden. Damit ist auch die Verwendung kommerziell verfügbarer DIC-Software (Digital Image Correlation) möglich, um Deformationen aufgenommener Objekte nicht nur in 3D, sondern auch zeitlich aufgelöst darstellen zu können. Damit werden Untersuchungen neuer Materialien und Bauteile wie z.B. in der Luft- und Raumfahrt mit noch nie da gewesener Auflösung und Geschwindigkeit möglich.

Das könnte Sie auch interessieren

Umfirmierung der MWF Roland Friedrich GmbH

Bereits 2015 wurde die MWF Roland Friedrich GmbH, Hersteller von kundenspezifischen Mess- und Prüflösungen aus Großostheim, von der Mahr Gruppe übernommen. Nun folgte auch die Umfirmierung der Tochtergesellschaft des Fertigungsmesstechnik-Herstellers in Mahr MWF GmbH. Ziel dabei sei, das Unternehmen noch sichtbarer in die Qualitätsmarke Mahr einzufügen und dadurch noch internationaler zu vermarkten.

www.mahr.com

Partnerschaft Matrix Vision und Metrilus

Matrix Vision ist eine Partnerschaft mit dem Unternehmen Metrilus GmbH aus Erlangen eingegangen. Metrilus ist eines der ersten Unternehmen weltweit, das sich auf Komplettlösungen für Echtzeit-3D-Bildverarbeitungsanwendungen spezialisiert hat. In Verbindung mit der 6D-Perception Camera mbBlueSirius von Matrix Vision bietet Metrilus zukünftig Beratung, Entwicklung von Prototypen und Software-Lösungen an.

www.matrix-vision.com

Vervierfachtes geometrisches Auflösungsvermögen

MicroScan ermöglicht das Bildformat einer radiometrische Thermografiekamera mit gekühltem FPAPhotonen-Detektor zu vervierfachen. Für Modelle der High-End-Kameraserie ImageIR bedeutet dies, dass sich Aufnahmen mit bis zu 2.560×2.048 IR-Pixeln erstellen lassen. Hinter der Funktion verbirgt sich ein schnell rotierendes MicroScan-Rad, das in der Kamera integriert ist. Es sorgt dafür, dass pro Radumdrehung vier verschiedene Einzelaufnahmen entstehen, die zueinander jeweils um ein halbes Pixel lateral versetzt sind. Die Einzelaufnahmen werden in Echtzeit zu einem Thermogramm mit vierfachem Bildformat zusammengeführt.

www.InfraTec.de

Wellenfrontsensor für die Optikprüfung

Der Wellenfrontsensor SHSLab dient zur die Prüfung von Optiken, optischen Systemen und Lasersystemen. Das Messprinzip ermöglicht die Erfassung von Wellenfronten durch eine einzelne Messung, so dass er schnell und unempfindlich gegenüber externen Einflüssen ist. Ein Mikrolinsen-Array transformiert die lokalen Propagationsrichtungen der Lichtstrahlen in ein Feld von Fokuspunkten auf einer Kamera. Die Abweichung der Fokuspunkte von ihren Referenzpositionen wird berechnet und schließlich die Wellenfront durch numerische Integration.

www.optocraft.com

Anzeige
Kamera-Kompositgehäuse für Roboteranwendungen

Der Kamerakopf des Bildverarbeitungssystem Robot Inspector for Integrity Analysis (RIITTA) ist eine kompakte Einheit, die alle Einzelkomponenten wie Kamera, Objektiv, blitzbare LED-Beleuchtung und Ansteuerelektronik in einem Spezialgehäude vereint. Das leichte Kompositgehäuse ist IP65-geschützt und bietet Schutz vor Staub und Spritzwasser. Die Eigenschaften der verwendeten Materialien in Verbindung mit dem Design des Gehäuses vermeiden Trägheitsmomente, die vor allem bei Roboteranwendungen eine entscheidende Rolle spielen.

www.asentics.de

Anzeige
Neuer Geschäftsführer bei Omron Electronics

 

Zuvor war Kluger als Managing Director Europe und Vice President Business Development für Adept Technology, später für Omron Adept Technologies tätig. Außerdem ist er als ehrenamtliches Vorstandsmitglied im Fachverband Robotik des VDMA aktiv.

www.industrial.omron.eu

Anzeige