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Vision auf der Grafikkarte

Box-PC mit GPU-Processing für Machine Vision

Der Box-PC Camcollect 61 lässt in Bezug auf Leistungsfähigkeit und Flexibilität kaum Wünsche offen und spielt seine Stärken vor allem in Kombination mit einer optional einsetzbaren Nvidia-Grafikkarte im rechenintensiven Einsatzfeld Bildverarbeitung aus. Anwender können zwischen den Modellen Nvidia GeForce GTX 950 und Nvidia GeForce GTX 1050 wählen und bekommen somit die Möglichkeit, Bildverarbeitung auf der Grafikkarte durchzuführen.

Aufgrund seiner Rechenleistung, GPU-Processing und der softwaregest?tzten Deep-Learning-Funktion eignet sich der Box-PC Camcollect 61 f?r High-Performance-Anwendungen. (Bild: Aprotech GmbH)

Aufgrund seiner Rechenleistung, GPU-Processing und der softwaregestützten Deep-Learning-Funktion eignet sich der Box-PC Camcollect 61 für High-Performance-Anwendungen. (Bild: Aprotech GmbH)

Dieses so genannte GPU-Processing ermöglicht es, Bildverarbeitungsalgorithmen von der CPU auf die Graphikkarte auszulagern und so die kombinierte Rechenleistung von CPU und GPU optimal auszuschöpfen. Die vorhandene Systemleistung wird somit bestmöglich genutzt, um Bildverarbeitungsaufgaben in kürzester Zeit zu lösen. Zudem steht eine softwaregestützte Deep-Learning-Funktion zur Verfügung. Eine weitere Besonderheit ist die Flexibilität: der Camcollect 61 bietet bei vielen Komponenten eine breite Auswahl an Möglichkeiten, um den Box-PC exakt nach den vorliegenden Anforderungen zu gestalten. Das beginnt bei der CPU, wo die neueste Intel-Skylake-Generation in Form der Prozessoren Intel Core i7-6700 und Intel Core i5-6500 zur Verfügung steht. Beim Arbeitsspeicher reicht die Auswahl von vier bis maximal 32GB DDR4, und auch beim Betriebssystem deckt das gerät mit den Optionen Windows 10 IoT, Windows 7 Pro, Windows Embedded Standard 7, Windows 8.1 Pro, Windows 10 und Linux alles ab, was dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Integriert sind 6xGigE-Schnittstellen, vier davon mit PoE, 4xUSB2.0 und 4xUSB3.0-Schnittstellen sowie ein weiterer interner USB2.0-Port, der z.B. für einen Dongle genutzt werden kann. Hinzu kommen zwei Ports für RS232/422/485 und ein weiterer RS232-Anschluss. Interessant sind die vorgesehenen Optionen für eine 10GigE-Netzwerkkarte sowie Coaxpress und Cameralink. Für den Anschluss von Festplatten stehen zwei 2,5″ SATA-Schnittstellen sowie eine mSATA-Schnittstelle zur Verfügung. Zudem ist ein CC/CV (Constant Current/Constant Voltage) Lighting Controller integriert, über den LED-Beleuchtungen angesteuert werden können, ein Kamera-Trigger mit DC 12V Output sowie ein Encoder-Eingang. Ein Ausgang für eine integrierte Pulsweitenmodulation ist ebenfalls vorhanden. Für eine hohe Betriebssicherheit sorgt neben dem IP20-Gehäuse (240x225x111mm³ ) bei Temperaturen bis zu 60°C gespiegelte SSDs im RAID 1-Verbund, SSDs mit Power loss Protection, die für einen Dauerbetrieb (24/7) konzipiert sind.

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