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Deep Learning vermeidet Delamination bei Verpackungen

Grund für das Ablösen von Verbundfolien bei Kunststoffverpackungen ist unter anderem Blasenbildung. Diese konnten bisher nur unter hohem Aufwand automatisiert identifiziert werden. Senswork hat jetzt eine Technologie entwickelt, die mittels Deep Learning winzige Blasen in Folien frühzeitig erkennt.

Bild 1: Im medizinischen oder Lebensmittelbereich wird oft Kunststoff als Verpackung eingesetzt. Die zerstörungsfreie Dichtheitsprüfung der Verpackungen kann zukünftig mit mit der Deep Learning Bibliothek Neuralyze erfolgen. Kontaminationen mit Partikeln oder Fasern werden mit dem System sicher erkannt. (Bilder: Senswork GmbH)

Bild 1: Im medizinischen oder Lebensmittelbereich wird oft Kunststoff als Verpackung eingesetzt. Die zerstörungsfreie Dichtheitsprüfung der Verpackungen kann zukünftig mit mit der Deep Learning Bibliothek Neuralyze erfolgen. Kontaminationen mit Partikeln oder Fasern werden mit dem System sicher erkannt. (Bilder: Senswork GmbH)

 

Verpackungen werden heutzutage überall eingesetzt: im Supermarkt bei Schnittkäse, in Kliniken bei Spritzen und Infusionen oder im pharmazeutischen Bereich bei Tabletten. Zahlreiche der Produkte sind in komplex aufgebauten Verbundfolien verpackt, d.h. ein meist tiefgezogenes Kunststoffbehältnis wird mit einer Folie versiegelt. Der Prozessschritt der Versiegelung ist allerdings nicht trivial. So können Lufteinschlüsse entstehen, wenn die beiden Materialien beim Laminieren nicht exakt aufeinander zum Liegen kommen oder die Temperaturführung beim thermoplastischen Siegelprozess nicht ausreichend präzise gelingt. Außerdem können eingesiegelte Partikel dafür sorgen, dass die Naht nicht 100% dicht ist. Das alles verursacht letztendlich die Ablösungen der Folie, die Verpackung ist nicht mehr luftdicht verschlossen und die Produkte nehmen Schaden. Um das zu vermeiden, wird die Qualität der Erzeugnisse nach der Verpackung in der Prozesslinie kontinuierlich auf Abweichungen überprüft. Viele Prüfsysteme für Versiegelungen können Leckagen ab 0,25mm oder unversiegelte Falten im Siegelbereich aufspüren. Organische Verunreinigungen und innere unversiegelte Bereiche werden dagegen nicht erfasst. Die Unversehrtheit von Verpackungen wird bisher etwa durch destruktive Tests beurteilt. Dabei wird die Verpackung in Wasser getaucht und auf austretende Gasbläschen um die Dichtung herum geprüft. Die Siegelnahtfestigkeit kann durch Druckbeaufschlagung der Verpackung mit Druckluft gemessen werden, bis die Dichtung versagt. Bei transparenten Verbundfolien war die Qualitätskontrolle auf Bläschen oder Verunreinigungen mit Bildverarbeitung bisher nicht möglich.

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