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Gemeinsam von der Entwicklung zum fertigen Produkt

Flexibilität ist Trumpf

Kundenspezifische Lasermodule für die Bildverarbeitung

Gerade in High-Tech-Bereichen wie der industriellen Bildverarbeitung sind Präzision, Zuverlässigkeit und Flexibilität oft wichtiger als große Stückzahlen zu niedrigen Preisen. Bei der Herstellung von integrierten Bilderkennungssystemen müssen z.B. Laser, Kamera, Elektronik und Software optimal aufeinander abgestimmt sein.

 Stephan Krauß (r.) von Laser Components setzt auf enge Zusammenarbeit mit dem Entwickler-Team des Kunden. (Bild: Laser Components GmbH)

Bild 1 | Stephan Krauß (r.) von Laser Components setzt auf enge Zusammenarbeit mit dem Entwickler-Team des Kunden. (Bild: Laser Components GmbH)

Gesucht sind daher Komponentenhersteller, die schnell auf entsprechende Kundenanforderungen reagieren können. Als mittelständisches Unternehmen setzt Laser Components bei der Herstellung seiner Flexpoint Lasermodule auf maßgeschneiderte Produktion. Der Kunde definiert seine Anforderungen an Wellenlänge, Strahlprofil, Leistung, Gehäuse oder Anschluss. Nach diesen Spezifikationen werden dann die Module angefertigt. Häufig müssen dazu nur die vorrätigen Komponenten und Gehäuse richtig kombiniert werden. Bei ungewöhnlichen oder technisch anspruchsvollen Anfragen wird das Entwickler-Team eingeschaltet. Dort werden z.B. neue Mechaniken mit einer Software bis ins Detail simuliert, bevor ein 3D-Drucker den Prototyp erstellt. Auch die Strahlführung wird bereits am Computer berechnet, um die richtigen Spezifikationen für die nötigen Optiken zu ermitteln. So lassen sich auch Einzelstücke mit vergleichsweise geringem Aufwand herstellen. Der Kunde kann dann überprüfen, ob mit seinen Spezifikationen der gewünschte Effekt erzielt wird.

Kooperation VRmagic Imaging

Bild 2 | Mit drei Produktvarianten und zahlreichen weiteren Optionen sind die Flexpoint MV Linienlasermodule besonders vielseitig. (Bild: Laser Components GmbH)

Ein gutes Beispiel für eine derartige Partnerschaft ist die Zusammenarbeit mit dem Kamerahersteller VRmagic Imaging bei der Entwicklung des 3D-Sensors LineScan3D. „Während der Entwicklungsphase wird immer viel herumprobiert“, so Stephan Krauß, Produktingenieur für Optosysteme bei Laser Components. „Damit am Ende alles optimal zusammenpasst ist es wichtig, mit dem Partner den gesamten Weg gemeinsam zu gehen und schnell auf Anpassungswünsche zu reagieren.“ Tobias Trenschel, Entwicklungsleiter bei VRmagic Imaging, stimmt ihm zu: „Bei diesem Produkt war es uns wichtig, dass wir bei Wellenlänge, Leistungsklasse und Modulierbarkeit möglichst viele Optionen zur Auswahl haben. Deshalb haben wir uns für das Flexpoint-Modul MVnano entschieden.“ Mit 61×11,5mm eignet sich das Lasermodul zur Integration in verschiedenste Anwendungen. Um das optimale Verhältnis zwischen Liniendicke und Tiefenschärfe zu garantieren, wird es mit verschiedenen Wellenlängen, Öffnungswinkeln und Laserleistungen angeboten. Der Laser ist mit verstellbarem oder mit werkseitig fixem Fokus verfügbar. Besonders platzsparend ist die Version mit getrennten Optik- und Elektronikelementen. Zum Einbau in Kamerasysteme wird auch eine Variante ohne elektronische Steuereinheit angeboten. Zusätzlich können Strahlformer für verschiedene Muster eingesetzt werden.

Kundenspezifische Produkte

Komplettsysteme sollen in der industriellen Bildverarbeitung möglichst vielseitig einsetzbar sein. Daher war die richtige Balance zwischen Laserleistung und Sicherheit für VRmagic Imaging ein entscheidender Faktor. Der Laser muss stark genug sein, dass er vom Sensor auch bei normalen Lichtverhältnissen gut erfasst werden kann. Gleichzeitig sollen die Endkunden das System ohne aufwendige Schutzmaßnahmen betreiben können. Es muss also die Voraussetzungen für Laserklasse 2 erfüllen. „Grundsätzlich wird bei uns jedes neue Flexpoint-Modell nach DIN EN60825-1 gemessen und in die entsprechende Laserklasse eingestuft“, erklärt Stephan Krauß. „Das gilt aber natürlich nur für das Modul selbst. Wenn später zusätzliche Optiken oder Filter eingesetzt werden, kann sich da noch einiges ändern. Auch hier ist also Flexibilität gefragt.“ Selbstverständlich arbeitet Laser Components auch unabhängig von Kundenanfragen kontinuierlich an der Verbesserung der eigenen Produkte. Abgestimmt auf die Anforderungen der industriellen Bildverarbeitung, wurde z.B. für die neueste Generation der Flexpoint MV Module ein neuer Fokussiermechanismus entwickelt. Bei VRmagic Imaging wurde diese Neuerung sofort begeistert aufgenommen. „Das neue System ist für uns bei der Kalibrierung erheblich einfacher, weil man nicht mehr von zwei Seiten an das Modul muss“, bestätigt Tobias Trenschel. „Jetzt können wir den Fokus mit einem kleinen Stift noch exakter einstellen als zuvor. LineScan3D wird sicher nicht unser letztes gemeinsames Projekt mit Laser Components bleiben. Wir planen bereits neue Produktlinien.“

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