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Integrierte Tiefenwahrnehmung mit Intel RealSense

Stemmer Imaging ist vor kurzem mit Intel eine Vertriebspartnerschaft bezüglich der RealSense D400 Kameraserie eingegangen. Die Technologie basiert auf einem modularen Konzept, das sowohl Tiefeninformationen, als auch HD-Bildaufnahmen in Vollfarbe liefert. Mark Williamson, Director Corporate Market Development der Stemmer Imaging AG, erläutert einige Hintergründe zu der Kamera.

RealSense D400 wurde als OEM-Modul für die Integration in viele unterschiedliche Produkte und Märkte entwickelt. (Bild: Stemmer Imaging AG)

RealSense D400 wurde als OEM-Modul für die Integration in viele unterschiedliche Produkte und Märkte entwickelt. (Bild: Stemmer Imaging AG)

Sie beschreiben die Intel RealSense-Technologie mit dem Slogan ´3D-Bildverarbeitung auf Embedded Ebene´. Was verstehen Sie darunter?

Mark Williamson: Die RealSense-Technologie von Intel ist sowohl als einzelne Kamera, aber auch als Embedded-OEM-Modul zur Integration in Systemen verfügbar. Der verwendete D4-ASIC stellt dem Anwender dabei eine Rechenleistung im Teraflop-Bereich zur Verfügung, um 3D-Daten ohne jegliche Belastung des Embedded-Prozessors auszugeben. Dadurch kann diese Technologie auch in Applikationen eingesetzt werden, die Prozessoren mit nur geringer Leistung nutzen. Die D400-Serie ist das erste RealSense-Modul von Intel, das in Embedded-Plattformen genutzt werden kann, die auf Linux und auf ARM-Prozessoren basieren.

Wo sind die Unterschiede zu klassischen 3D-Systemen, die Sie im Programm haben?

Williamson: Die Intel-Produkte sind die ersten echten stereobasierten 3D-Bildverarbeitungssysteme, die Stemmer Imaging anbietet. Traditionelle 3D-Systeme arbeiten nach dem Prinzip der Lasertriangulation oder der Streifenlichtprojektion und erlauben sehr genaue Messergebnisse. Die RealSense-Module liefern eine ähnliche Genauigkeit wie Time-of-Flight-Kameras, allerdings zu einem erheblich günstigeren Preis, wobei sie von Intel jedoch nicht in einem industrietauglichen Gehäuse verfügbar sind.

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