Verbindungen schaffen

Software für die robotergestützte Qualitätsprüfung

Die Messsoftware Metrolog X4 erfasst und analysiert systemübergreifend Daten und visualisiert anschließend alle Arten von 3D-Messungen. Die neue Version X4 i-Robot wurde entwickelt, um mit einer einzigen Softwareplattform jede Art von System und Technologie der Messtechnik in automatisierten Qualitätsprüfungen einzusetzen.

Metrolog X4 i-Robot steuert jede Marke von Roboter, KMM und Messgerätehersteller an. (Bild: Metrologic Group GmbH)

Anzeige

Unabhängig vom verwendeten Messsystem, der Komplexität der Anwendung oder auch Art der Daten lassen sich einfache und angepasste Auswertungen eigenständig erzielen. Für den Anwender müssen Ergebnisse in einem Format importiert und exportiert werden, die Anwendung leicht zu verstehen sein, eine anpassbare Benutzeroberfläche haben und zu jeder Art von Messsystem passen. Mit den Softwarebasics von Metrolog X4 entstand die integrierte Messroboterlösung Metrolog X4 i-Robot. Die strukturierten Tools ermöglichen eine 3D-robotergestützte Qualitätsprüfung. Messgenauigkeiten, Roboterbewegungen und -bahnen werden durch eine All-in-One-Plattform miteinander abgestimmt, um hohe messtechnische Genauigkeiten zu erreichen. Das Messsystem – ein tragbarer Roboter, kombiniert mit einem integrierten optischen Hochleistungsscanner oder einem taktilen Antastsystem (für alle Hersteller und Typen einsetzbar) – ist individuell anpassbar. Das System ist in der Lage, Messaufträge zu liefern, Live-Bedienführungen zu überwachen und somit direkt in die Fertigungsaktivitäten zu integrieren. Metrolog X4 i-Robot verbindet sich direkt und steuert jede Marke von Roboter, KMM und Messgerätehersteller an. Dies geschieht unabhängig von der Genauigkeit des Roboters, da die Bewegungen passend mit der Messung übereinstimmen. Die abzufahrenden Bahnen des automatisierten Systems werden durch das Messprogramm gesteuert und basieren jeweils auf der Kombination eines mehrachsigen Roboterarms oder KMG mit einem optischen oder taktilen Scanner oder Taster. Die Messgenauigkeit wird mittels separater Tracking-Kamera oder einem Lasertracker-System sichergestellt. Die Software ist für zwei Eigenschaften zuständig: Einerseits für den Programmablauf mit komplett angewendeten Systemen, andererseits für vergleichbare Soll/Ist-Analysen der dimensionalen Eigenschaften von Bauteilen, deren CAD-Definitionen, Spalt- und Bündigkeit, Schnitte und Flächen entscheidend sind. Die vollständige Kontrolle der Roboter und Auswertungen wird mittels der Software überwacht. Das ermöglicht dem Anwender eine intuitive und umfassende robotergestützte Prüfung.

Verbindungen schaffen
Bild: Metrologic Group GmbH


Das könnte Sie auch interessieren

Wie können komplette 3D-Daten erfasst, interne Defekte in Gussteilen erkannt und sogar deren 3D-Koordinaten bestimmt werden? Das Unternehmen Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH hat ein informatives Video veröffentlicht, in dem die Inline-Prozessinspektion mit dem Zeiss VoluMax in der Leichtmetallgießerei am BMW-Produktionsstandort Landshut veranschaulicht wird.

Anzeige

Klassische Wärmebildkameras benötigen einen mechanischen Shutter, mithilfe dessen ca. alle 2 bis 3 Minuten Referenzdaten zur Kalibrierung der Wärmebilddarstellung und der Temperaturmessung aufgenommen werden. Jedoch erzeugt das Schließen des Shutters ein Geräusch und die Videoaufzeichnung ist während dieser Zeit unterbrochen. Daher hat Tamron nun ein Shutter-loses Wärmebildkameramodul auf Basis eines amorphen Silikonwärmebildsensors entwickelt. Dieser Sensor verfügt über eine exzellente Temperaturwiedergabe selbst wenn sich seine eigene Temperatur verändert.

www.tamron.eu

Der Industriescanner VTCIS ist in der Lage, im Druckbild fehlende Nozzles bei einer Auflösung von 1.200dpi automatisch zu detektieren. Da der CIS (Compact Image Sensor) nicht das komplette Bild einzieht, sondern nur bestimmte Bereiche scannt, wird die Datenverarbeitung vereinfacht und die Datenmenge deutlich reduziert. Außerdem garantiert die integrierte Flüssigkeitskühlung Farbstabilität über den gesamten Druckprozess hinweg und schließt Farbabweichungen aus. Dank einer Zeilenrate von bis zu 250kHz und einer Abtastgeschwindigkeit von bis zu 20m/s ist der Scanner für sehr schnell laufende Druckprozesse bestens geeignet.

www.tichawa.de

Die neuesten Versionen der 3D-Kameras für Lasertriangulation erreicht Triangulationsraten von bis zu 68kHz. Die Kamera basiert dabei auf einem 2/3″ Hochgeschwindigkeitssensor von Cmosis, der auch bei schwachen Lichtverhältnissen eine hervorragende Leistung erbringt. Als Schnittstelle verwendet die 3D05 das standardisierte GigEVision-Interface. Für eine einfache Integration und Synchronisierung besitzt die Kamera eine komplette, in die Kamera integrierte Drehgeberschnittstelle (RS422 und HTL). Das HTL-Interface ermöglicht dabei auch einen stabilen und effizienten Einsatz in der Schwerindustrie oder Bereichen mit starken elektrischen Störquellen.

www.photonfocus.com

Sensoren bis zu 1/1.2 und 1″ wurde die HF-XA-5M Objektivserie von Fujinon entwickelt. Die Objektive erreichen eine konstant hohe Auflösung von 5MP über das gesamte Bildfeld – bei einem Pixelabstand von 3,45µm. Dies gilt bei offener Blende ebenso wie bei verschiedenen Arbeitsabständen. Mit 29,5mm Außendurchmesser eignen sich die Objektive für platzkritische Anwendungen.

www.polytec.de

Die Messsoftware Wave ist für den hochpräzisen Wegmesssensor IDS3010. Damit können Messdaten in Echtzeit analysiert, verarbeitet und ausgewertet werden. Die Software verfügt über verschiedene Funktionen zur Visualisierung und Analyse von Daten, beispielsweise können die angezeigten Messdaten vergrößert/verkleinert werden oder die Datenvisualisierung kann gestoppt werden, um bestimmte Zeitbereiche zu analysieren. Außerdem ist eine Live Fast-Fourier-Transformation von Messwerten implementiert.

www.attocube.com

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige