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Wie KI unser Leben verändert

Bitte warten Sie, ein Roboter wird Ihnen in Kürze helfen

Für einige ist künstliche Intelligenz (KI) ein Segen, für andere ein Fluch. Wo Sie sich dabei einordnen, hängt in hohem Maß davon ab, ob Sie der Angst ausgesetzt sind, in Kürze Ihren Job an einen modernen C-3PO zu verlieren. Trotzdem müssen wir alle der Realität ins Auge blicken – eine Realität, die keine menschliche Interaktion erfordert.

Die Qualität Ihres iPhones hängt schon bald von der Intelligenz von Robotern ab. (Bild: Teledyne Dalsa Inc.)

Im fortdauernden Wettstreit um mehr Effizienz, geringere Kosten und höhere Profite versuchen Unternehmen vermehrt, menschliche Arbeitskraft durch Roboter zu ersetzen. Dies gilt insbesondere auch im Kundendienst. Laut einer Studie von Oracle haben fast 80% aller Unternehmen bereits KI als Lösung für den Kundendienst implementiert oder planen die Implementierung bis 2020. Adelyn Zhou sagt in der Studie, dass KI auf zwei Wegen in diesen Bereich eindringt: KI-Bots im Front-End-Bereich und KI-Unterstützung für menschliche Mitarbeiter. Im ersteren Fall interagieren die Computer direkt mit einem Kunden, ohne dass ein Mensch einschreitet, während im zweiten Szenario ein Mitarbeiter im Kundendienst Unterstützung durch KI-Technologie erhält. Um jedoch beim Thema zu bleiben: Dies bedeutet nicht, dass Sie bei Ihrem nächsten Besuch bei der Bank einen Roboter antreffen werden. Daniel Hong, Senior Product Marketing Director bei [24]/7 – einem Unternehmen, dass daran arbeitet, die Interaktion von Unternehmen mit ihren Kunden zu verändern – sagt, dass Front-End-Chatbots mit KI sich lediglich um grundlegende Kundenanfragen kümmern, die andernfalls das System belasten und Zeit und Geld verschwenden. Die Beispiele aus dem echten Leben von Front-End-KI und KI-Unterstützung sind faszinierend und nachweislich effizient. So bearbeitet z.B. der WeChat Messenger-Bot, der bei der Chine Merchant Bank zum Einsatz kommt, zwischen 1,5 und 2 Millionen ‚Kundengespräche‘ pro Tag. In den meisten Fällen geht es um einfache Fragen zum Kartenguthaben und zu Zahlungen, die Bots relativ einfach beantworten können.

Auf Wiedersehen menschliche Note

Am Dienstag, dem 20. Juni, gab McDonalds bekannt, dass das Unternehmen bis zum Jahresende in 2.500 Geschäften automatisierte Bestelltheken einrichten wird. Noch am selben Tag explodierten die Kurse, da sich die Menschen auf den digitalen Wechsel einstellen. Aufgepasst, Apple-Liebhaber: Die Qualität Ihres iPhones hängt schon bald von der Intelligenz von Robotern ab. Der taiwanesische Hersteller hinter dem iPhone und anderen elektronischen Geräten setzt auf ‚menschenfreie‘ Fabriken mit einem Drei-Stufen-Plan zur Automatisierung. In seinem Artikel lüftet Nick Statt die ersten Schleier vor dem Ansatz von Foxconn. Automatisierung ist dort natürlich nichts Neues. Immerhin produziert das Unternehmen unglaubliche 10.000 Roboter – oder Foxbots – pro Jahr, die nach und nach die menschliche Arbeitskraft ersetzen. Dai Jia-peng, General Manager bei Foxconn, sieht sich einigen Hindernissen auf dem Weg zum Unternehmensziel von 30 Prozent Automatisierung in den eigenen Fabriken in China bis zum Jahr 2020 gegenüber, allen voran der Regierung. Sie haben eine Reihe von Anreizen geschaffen – von finanziellen bis zur öffentlichen Infrastruktur -, um die Einstellung von Mitarbeitern zu fördern.

E-Commerce trifft Einzelhandel

Wenn Sie nicht in letzter Zeit in einer Höhle gelebt haben, werden Sie mitbekommen haben, dass der E-Commerce- und Cloud Computing-Riese Amazon die ökologisch ausgerichtete Lebensmittelkette Whole Foods gekauft hat. Amazon nutzt Daten für ein Reverse-Engineering des Einzelhandels, das diesen für immer verändern könnte. Dies bedeutet sehr viel für sehr viele Menschen, wie Bruno Aziza anmerkt. Er argumentiert, dass Amazons Schritt zum stationären Handel das Ende des Einzelhandels bedeuten könnte, wie wir ihn kennen, oder vielleicht auch einen Neuanfang. Das Unternehmen war in diesem Bereich schon eine ganze Weile unterwegs und macht schon seit mehreren Jahren vereinzelte Schritte in die physische Welt. Im Dezember 2016 hat das Unternehmen Amazon Go außerhalb von Seattle, Washington, USA eröffnet, den ersten kassenlosen Supermarkt. Und wie wird das alles verwaltet? KI-Technologie spielt dabei eine wichtige Rolle. Die Phone-App erlaubt es Benutzern, sich frei im Geschäft zu bewegen und Artikel zu nehmen und wieder wegzulegen – jede Bewegung wird über den virtuellen Einkaufswagen des Benutzers mitverfolgt. Laut Amazon wird dies durch dieselbe Technologie ermöglicht, die in selbstfahrenden Autos verwendet wird: Computer Vision, Sensorfusion und Deep Learning. Mit diesem Ansatz vermeiden die Einkäufer Schlangen an den Kassen und die Händler sparen Betriebskosten. Ich würde sagen: eine Win-win-Situation.

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