Halcon Embedded auf Kameras mit ARM-Prozessor portiert

Vision Components kann nun auch bei den ARM-basierten Smart-Kameras der Z-Serie mit anwenderfreundlicher Standardsoftware für alle industriellen Bildverarbeitungsaufgaben aufwarten: Halcon Embedded mit seiner integrierten Entwicklungsumgebung und umfassenden Bibliothek für Blob-Analyse, Morphologie, Matching, Vermessung, Identifikation u.v.m. wurde erfolgreich auf die neuen Kameramodelle portiert. Die Applikationsentwicklung erfolgt bequem auf dem PC und kann dann auf die Smart-Kameras von Vision Components übertragen werden, auf denen ein Linux-Betriebssystem läuft. Hardwareseitig steht Kunden eine Vielzahl an Sensoren, Prozessoren und Schnittstellen zur Verfügung. Die aktuelle Halcon-Version 12.0.1 ermöglicht signifikante Geschwindigkeitssteigerungen und bietet zahlreiche Neuheiten, die Applikationsentwicklern die Arbeit erleichtern. Die optische Zeichenerkennung (OCR) ist noch zuverlässiger und funktioniert in vielen Fällen ohne die aufwendige individuelle Anpassung der Parameter: Die Software erkennt Zeichen unabhängig von der Größe und ist auch unter erschwerten Bedingungen, zum Beispiel bei verzerrter Darstellung, sehr gut in der Lage, Text vom Hintergrund zu unterscheiden. Zu weiteren Highlights zählen Warteschlangen für den Datenaustausch zwischen Threads sowie eine ganze Reihe neuer Rechenfunktionen zur Schweißnahtüberwachung. Ergänzte Software-Schnittstellen erleichtern die Weiterverarbeitung von Daten. Tupel oder ikonische Variablen aus Halcon lassen sich jetzt direkt in Visual Studio überprüfen. In HDevelop können nun auch Vektorvariablen verarbeitet werden und Tupel lassen sich als 1D- oder 2D-Plots aus dem Variablenfenster heraus darstellen. In Code-Leseanwendungen werden Kanten außerhalb des zu lesenden Barcodes nun leichter ignoriert. EAN-13/UPC-A-Barcodes werden auf unscharfen oder verschwommenen Aufnahmen zuverlässiger erkannt und bei 2/5-Interleaved-Codes ist der Barcode-Leser toleranter gegen verbreiterte oder geschmälerte Code-Balken oder Überbelichtung.

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Umfirmierung der MWF Roland Friedrich GmbH

Bereits 2015 wurde die MWF Roland Friedrich GmbH, Hersteller von kundenspezifischen Mess- und Prüflösungen aus Großostheim, von der Mahr Gruppe übernommen. Nun folgte auch die Umfirmierung der Tochtergesellschaft des Fertigungsmesstechnik-Herstellers in Mahr MWF GmbH. Ziel dabei sei, das Unternehmen noch sichtbarer in die Qualitätsmarke Mahr einzufügen und dadurch noch internationaler zu vermarkten.

www.mahr.com

Partnerschaft Matrix Vision und Metrilus

Matrix Vision ist eine Partnerschaft mit dem Unternehmen Metrilus GmbH aus Erlangen eingegangen. Metrilus ist eines der ersten Unternehmen weltweit, das sich auf Komplettlösungen für Echtzeit-3D-Bildverarbeitungsanwendungen spezialisiert hat. In Verbindung mit der 6D-Perception Camera mbBlueSirius von Matrix Vision bietet Metrilus zukünftig Beratung, Entwicklung von Prototypen und Software-Lösungen an.

www.matrix-vision.com

Vervierfachtes geometrisches Auflösungsvermögen

MicroScan ermöglicht das Bildformat einer radiometrische Thermografiekamera mit gekühltem FPAPhotonen-Detektor zu vervierfachen. Für Modelle der High-End-Kameraserie ImageIR bedeutet dies, dass sich Aufnahmen mit bis zu 2.560×2.048 IR-Pixeln erstellen lassen. Hinter der Funktion verbirgt sich ein schnell rotierendes MicroScan-Rad, das in der Kamera integriert ist. Es sorgt dafür, dass pro Radumdrehung vier verschiedene Einzelaufnahmen entstehen, die zueinander jeweils um ein halbes Pixel lateral versetzt sind. Die Einzelaufnahmen werden in Echtzeit zu einem Thermogramm mit vierfachem Bildformat zusammengeführt.

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Wellenfrontsensor für die Optikprüfung

Der Wellenfrontsensor SHSLab dient zur die Prüfung von Optiken, optischen Systemen und Lasersystemen. Das Messprinzip ermöglicht die Erfassung von Wellenfronten durch eine einzelne Messung, so dass er schnell und unempfindlich gegenüber externen Einflüssen ist. Ein Mikrolinsen-Array transformiert die lokalen Propagationsrichtungen der Lichtstrahlen in ein Feld von Fokuspunkten auf einer Kamera. Die Abweichung der Fokuspunkte von ihren Referenzpositionen wird berechnet und schließlich die Wellenfront durch numerische Integration.

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Kamera-Kompositgehäuse für Roboteranwendungen

Der Kamerakopf des Bildverarbeitungssystem Robot Inspector for Integrity Analysis (RIITTA) ist eine kompakte Einheit, die alle Einzelkomponenten wie Kamera, Objektiv, blitzbare LED-Beleuchtung und Ansteuerelektronik in einem Spezialgehäude vereint. Das leichte Kompositgehäuse ist IP65-geschützt und bietet Schutz vor Staub und Spritzwasser. Die Eigenschaften der verwendeten Materialien in Verbindung mit dem Design des Gehäuses vermeiden Trägheitsmomente, die vor allem bei Roboteranwendungen eine entscheidende Rolle spielen.

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Neuer Geschäftsführer bei Omron Electronics

 

Zuvor war Kluger als Managing Director Europe und Vice President Business Development für Adept Technology, später für Omron Adept Technologies tätig. Außerdem ist er als ehrenamtliches Vorstandsmitglied im Fachverband Robotik des VDMA aktiv.

www.industrial.omron.eu

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