I feel blue

Laser-Profil-Scanner mit 1.280 Punkten auf 10mm Länge

Die x-Auflösung des Laser-Profil-Scanners scanControl 29xx-10/BL gleicht mit 1.280 Punkten zwar der Auflösung anderer scanControl-Modelle, wird aber auf einer deutlich kleineren und nur 10mm breiten Laserlinie ermöglicht. Der Scanner misst dadurch mit absoluter Präzision auf kleinsten Objekten.
Ob Smartphone, Tablet oder Laptop: Wer diese Geräte kauft, erwartet vom Hersteller absolute Perfektion in der Verarbeitung. So ist eine zuverlässige Qualitätskontrolle erforderlich, die die einzelnen Produktionsschritte überwacht. Dazu wird der Laser-Profil-Scanner scanControl 29xx-10/BL eingesetzt, der für die Vermessung winziger Objekte konzipiert ist. Eine seiner Aufgaben ist z.B. die Prüfung von Kleberaupen in Smartphone-Gehäusen. Die Herausforderung sind die besonders feinen Konturen im Inneren des Smartphones und die nur sehr dünnen, teilweise transparenten Kleberaupen. Hier ist absolute Zuverlässigkeit und eine 100%-Kontrolle, u.a. auf Vollständigkeit der Raupe oder auf Höhe und Breite des Klebeauftrags, gefragt. Dies gilt auch für Logos von Tablets oder Laptops: In die Aluminiumgehäuse werden Nuten eingefräst, in die anschließend die Logo-Elemente eingeklebt werden. Diese müssen bündig zum Gehäuse sein. Mittels Laserlinienscannern misst man diese Vertiefungen, um damit die Ebenheit und auch die Tiefe festzustellen. Die Teile, die eingeklebt werden, vermisst man ebenfalls, um eine perfekte Passung zu realisieren. Der Scanner ist mit der Blue Laser Technologie ausgestattet und verfügt über einen effektiven Messbereich von 10mm bei einer Profilauflösung von 1.280 Punkten. Daraus ergibt sich ein Punktabstand von 7,8µm, wodurch das Gerät mehr als doppelt so hoch auflöst, wie die bisherigen Laserscanner mit 25mm Messbereich. Die eingesetzte blaue Laserlinie lässt sich zudem wesentlich schärfer abbilden, als es mit einer roten möglich wäre. Das blaue Licht dringt nicht in das Messobjekt ein und weist eine bessere Stabilität auf. Dadurch können glühende, aber auch organische Objekte zuverlässiger vermessen werden. Die komplette Elektronik ist im Sensorgehäuse untergebracht. Darin erfolgt die gesamte Signalaufbereitung und -verarbeitung, wodurch kein externer Controller nötigt ist. Die Arbeitsweise der Sensoren basiert auf dem Triangulationsprinzip zur 2D-Profilerfassung. Auf dem Messobjekt wird, durch Aufweitung über eine Spezialoptik, statt eines Punktes eine statische Laserlinie abgebildet. Das Licht der Laserlinie, das diffus reflektiert wird, erfasst eine Empfangsoptik, die es auf einer hochempfindlichen Sensormatrix abbildet. Der Controller berechnet aus dem Matrixbild neben den Abstandsinformationen (z-Achse) auch die Position entlang der Laserlinie (x-Achse). Die Messwerte werden dann in einem sensorfesten, 2D-Koordinatensystem ausgegeben. Bei bewegten Objekten oder bei Traversierung des Sensors können auch 3D-Messwerte ermittelt werden. Anwendungen sind z.B. die Prüfung von Elektronikbauteile auf Lagetoleranzen, Rasierklingen auf ihre Position zueinander oder Laserschweißnähte auf Vollständigkeit.

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Steuereinheit für Mulitscanneranwendungen

Die Smart PLC Unit ist eine Industriesteuerung zur Messwertverrechnung für die Laser-Scanner scanControl Smart und Gapcontrol. Die ermittelten Messwerte werden über die Unit verrechnet, angezeigt, protokolliert und können an übergeordnete Steuerungen weitergegeben werden. Dafür stehen analoge und digitale Schnittstellen zur Verfügung. Bis zu acht Laserscanner lassen sich an anschließen. Dies ist bei vielen Anwendungen, wie beispielsweise Konturvermessungen an großen Bauteilen notwendig.

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Technologieforum Bildverarbeitung Europatour

Nach der Auftaktveranstaltung in Unterschleißheim am 17. und 18. Oktober wird das Technologieforum Bildverarbeitung auch an vier weiteren europäischen Veranstaltungsorten zu sehen sein. Die nächsten Stationen des von Stemmer Imaging und der European Imaging Academy veranstalteten Tour sind Stockholm (24. Oktober), Eindhoven (07. November), Paris (09. November) und Silverstone (15. bis 16. November).

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Alysium bezieht neues Headquarter

Alysium Germany, Hersteller von leistungsstarken Verbindungslösungen, zieht mit seiner Firmenzentrale in ein neues Gebäude. Nach nunmehr 13 Jahren im Nürnberger Headquarter benötigt das Unternehmen mehr Raum für seine wachsende Belegschaft und zukünftige Projekte. Die neue Zentrale befindet sich ebenfalls in Nürnberg. Der Umzug ist vermutlich am 4. September abgeschlossen.

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Durchbruch bei Sensortechnologie für Digitalkameras

Microsoft Research und HRL Laboratories haben mit einem neuen Curved-Sensor demonstriert, mit dem die Bildqualität bei digitalen Kameras drastisch verbessert werden kann. Benutzt man einen Curved-Sensor, müssen die optischen Elemente weniger Arbeit bei der Korrektur und dem Abflachen des Bildes verrichten, wodurch weniger optische Elemente benötigt werden und mehr Platz für Optimierungen entsteht.

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3. Technologieforum Bildverarbeitung

Das Unternehmen Stemmer Imaging veranstaltet in Zusammenarbeit mit der European Imaging Academy am 17. und 18. Oktober die dritte Auflage des Technologieforums Bildverarbeitung in Unterschleißheim bei München. Neben einer begleitenden Tischausstellung erwarten die Teilnehmer über 50 Vorträge mit aktuellen technischen Entwicklungen in der Bildverarbeitung und im Umfeld von Industrie 4.0.

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4. VDI-Fachkonferenz ‚Industrielle Bildverarbeitung‘

Vom 18. bis 19. Oktober veranstaltet der VDI die nunmehr vierte Fachkonferenz zum Thema ‚Industrielle Bildverarbeitung‘ im Kongresshaus Baden-Baden. In 19 Fachvorträgen werden u.a. die Schwerpunktthemen Automation in der Robotik mit 3D-Bildverarbeitung, Oberflächeninspektion und Bildverarbeitung in der Nahrungsmittelindustrie und intelligenten Logistik behandelt.

www.vdi-wissensforum.de

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