Längere Kabel

Framegrabber für universelle Camera-Link-Unterstützung

Der Framegrabber Xtium-CL MX4 punktet hinsichtlich Technik und Kostenvorteile, da er Bilder schneller erfasst und verarbeitet. Er erfüllt die Anforderungen an immer höhere Auflösungen und schnellere Bildraten heutiger Kameratechnologien.
Die Bilderfassungsplatine ist Camera-Link-kompatibel und basiert auf dem Erweiterungsbus PCI Express Gen 2.0, der Bilder mit hoher Geschwindigkeit an den Host-Speicher überträgt. Der Bus nutzt alle Möglichkeiten der PCIe Gen 2.0 x4, darunter eine Bandbreite von mehr als 1,7GB/s, unterstützt aus Gründen der Abwärtskompatibilität aber auch Steckplätze der Version PCIe Gen 1.0. Wie alle Framegrabber von Teledyne Dalsa besitzt er auch die Multi-Board-Sync-Funktion, so dass mehrere MX4-Platinen die Daten mehrerer Kameras auf einmal erfassen können. Die Bilder von mehreren Kameras können in einem gemeinsamen Host-Puffer gespeichert werden, ohne dass Steuersignale über externe Komponenten ausgetauscht werden müssen. Der Framegrabber bietet Unterstützung für alle CL-Konfigurationen: Base, Medium, Full, 80-Bit-Modus und duale CL-Base-Konfiguration. Die Modi können bei der Ersteinrichtung konfiguriert werden. Die universelle Unterstützung alle CL-Konfigurationen ist ein Alleinstellungsmerkmal des Xtium-CL MX4, durch das er sich von anderen Framegrabbern abhebt. Er ermöglicht Kosteneinsparungen, da nur noch ein Modell für den Anwender notwendig ist. Das Produkt besitzt eine größere Bandbreite, um CL-Verbindungen über längere Kabelentfernungen aufrechterhalten zu können. Er kann mit höchster CL-Geschwindigkeit (850MB/s) und bis zu 10m langen generischen CL-Kabeln betrieben werden. Früher lag die Kabellänge je nach Arbeitsgeschwindigkeit der Kamera bei maximal 5 bis 7m. Der Framegrabber unterstützt die gesamte Funktionspalette der Zeilenkameras Piranha4 Color und Linea CL. Außerdem ist er mit vielen CL-Flächen- und Zeilenkameras anderer Hersteller kompatibel. Der Xtium-CL MX4 ist komplett in die Softwareentwicklungsbibliothek Sapera LT und ihr Trigger-To-Image-Reliability-Framework (T2IR) eingebunden. T2IR ist eine Suite aus Hardware- und Softwarefunktionen, um Bilder zu erfassen, nachzuverfolgen und zu überwachen, und zwar ab dem Moment, an dem sich die zu prüfende Komponente vor der Kamera befindet, bis zur Entscheidung, ob das Teil behalten, zurückgewiesen oder erneut geprüft wird. Da T2IR vollständig in das Sapera LT SDK integriert ist, steht die Funktionalität entweder als Dienstprogramm zur Verfügung, um gleichzeitig mit Benutzeranwendungen ausgeführt zu werden, oder als Anwendungsprogrammierschnittstelle Sapera LT API, die direkt in die Benutzeranwendung eingebunden wird. Das Sapera LT SDK steht kostenfrei zum Download auf der Homepage.

Das könnte Sie auch interessieren

Indutrade übernimmt MaxxVision

Das schwedische Unternehmen Indutrade hat die MaxxVision GmbH aus Stuttgart übernommen, die fortan Teil des Geschäftsbereiches Indutrade Industrial Components sein wird. MaxxVision ist einer der größten Anbieter von Bildverarbeitungskomponenten auf dem deutschsprachigen Markt und Vertriebspartner mehrerer marktführender Komponenten-Hersteller aus diesem Sektor.

www.indutrade.com

100 Teilnehmer bei EMVA Business Conference

Knapp 100 Teilnehmer kamen zur 15. EMVA Business Conference nach Prag. Höhepunkt des Vortragprogramms war eine Panel Diskussion zum Thema ´Camera trends: Low cost competition with Asia or niche strategy‘, an der die CEOs von Allied Vision, Adimec und Baumer Optonic (Bild v.l.n.r.) teilnahmen. Die nächste Business Conference findet vom 12. bis 14. April 2018 in Dubrovnik (Kroatien) statt.

www.emva.org

Anzeige
Positive Umsatzprognosen für die europäische IBV

Der europäische Bildverarbeitungsverband EMVA geht für 2017 von einem Anstieg der Umsätze für die europäische Bildverarbeitung von acht bis zehn Prozent aus. So lagen die Umsätze im ersten Quartal 2017 bereits 20,5% über denen des Vorjahres.

www.emva.org

EMVA Young Professional Award 2017

Der diesjährige EMVA Young Professional Award für außergewöhnliche und innovative Arbeit Studierender und Berufseinsteiger in der Bildverarbeitung geht an Boaz Arad (32), der für seine Arbeit ‚Sparse Recovery of Hyperspectral Signal from Natural RGB Images‘ ausgezeichnet wurde. Arad promoviert derzeit an der Ben-Gurion University of the Negev und ist CTO des Startups HC-Vision.

www.emva.org

Anzeige
Embedded Vision Europe Conference 2017

Der europäische Bildverarbeitungsverband EMVA plant erstmals vom 12. bis 13. Oktober zusammen mit der Messe Stuttgart die Ausrichtung der Embedded Vision Europe (EVE) Conference in Stuttgart. Über die Ziele und Inhalte der Veranstaltung sprach inVISION mit Gabriele Jansen, Mitglied im ehrenamtlichen Vorstand der EMVA und Geschäftsführerin von Vision Ventures.

www.embedded-vision-emva.org

Projekt zu 3D-Gesichtserkennungssystemen

Das Centre for Machine Vision der University of the West of England (UWE Bristol) kooperiert mit dem britischen Unternehmen Customer Clever, um ein System zur 3D-Gesichtserkennung zu entwickeln, das erstmals auch gewerblich genutzt werden könnte. Das auf zwei Jahre angesetzte Projekt wird u.a. durch 170.000£ Förderung von der staatlichen Agentur Innovate UK mitfinanziert.

info.uwe.ac.uk

Anzeige