On-board 3D-Profiling

3D-Profiling direkt auf dem Framegrabber

Der Matrox Radient eV-CXP für 3D-Profiling ist der erste Framegrabber, der dank einer patentierten Technologie das 3D-Profiling on-board ermöglicht und dadurch mit jeder CoaXPress Kamera arbeitet.

Der Matrox Radient eV-CXP für 3D-Profiling ist der erste Framegrabber, der on-board 3D-Profiling ermöglicht. (Bild: Rauscher GmbH)

Der Matrox Radient eV-CXP für 3D-Profiling ist der erste Framegrabber, der on-board 3D-Profiling ermöglicht. (Bild: Rauscher GmbH)

Anzeige

Der PCIe Grabber extrahiert die Laserlinien direkt auf der Karte, sodass die Systemanforderungen reduziert werden und die Ressourcen für andere Inspektionsaufgaben zur Verfügung stehen. Mit einer Extraktionsrate von 9.000 Profilen pro Sekunde aus einer Bildgröße von 2.048×128 Pixel (die Profile pro Sekunde variiert je nach Bildgröße und verfügbarer PCIe Bandbreite, maximal 2,4GByte/s) und ohne CPU Belastung, ist der Framegrabber ideal für den Einsatz z.B. bei Inspektionen von Leiterplatten, Straßen- und Schieneninstandhaltung, sowie zur Analyse im Food&Beverage-Bereich geeignet. Der Matrox Radient eV-CXP bietet vier unabhängige CXP Links und erlaubt das gleichzeitige Erfassen von bis zu vier Kameras mit jeweils unterschiedlichen CoaXPress-Geschwindigkeiten. Anwendungen mit hoher Bandbreite kombinieren durch Link Aggregation die Bilddaten von einer einzigen Kamera auf bis zu 25Gbps. 3D-Inspektionen mittels Profiling waren bisher durch die verfügbare Rechenleistung für die Analyse limitiert. Das Übertragen des Profiling-Prozesses auf den Framegrabber beseitigt diesen Engpass. Das bedeutet mehr Zeit für die Inspektion, was die generelle Performance sowie den Durchsatz des Systems erhöht. Der vom Benutzer aktivierbare Frame-burst-Modus bewirkt eine weitere Beschleunigung. Das Zusammenfassen der Profildaten mehrerer Bilder reduziert den Transfer-Overhead und erhöht somit Effektivität und Robustheit des gesamten Bildverarbeitungssystems. Der Framegrabber bietet durch das halblange Design mit Videoeingängen und zusätzlichen I/Os auf einem Slotblech eine hohe PC-Kompatibilität und minimale Steckplatzflächen. Zudem ist auch weniger Verkabelungen und keine zusätzliche Stromversorgung durch Unterstützung von Power over CoaXPress (PoCXP) notwendig. Neben 3D-Profiling können auch Bayer-Interpolationen, Farbraumumrechnungen oder Look-up-Tabellen mit dem Framegrabber durchgeführt werden.

On-board 3D-Profiling
Bild: Rauscher GmbH


Das könnte Sie auch interessieren

Mit dem Digital4Eyes-Wettbewerb möchte die Bayer AG Teams dazu aufrufen, ihre Kompetenzen in Bilderkennung und/oder maschinellem Lernen mit der eigenen Produktionskompetenz zu kombinieren. Ziel der Aufgabe ist ein lernfähiger, digitaler Prototyp, der in der Lage ist, einen 4-Augen-Check durchzuführen. Einsendeschluss für die Projekte ist der 15. Januar 2018.

grants

Anzeige

Neu am Markt ist die Firma NotaVis aus Ettlingen. Geschäftsführer Thomas Schweitzer (Bild) und sein Team bieten Bildverarbeitungskomponenten für OEMs und Integratoren an. Im Programm enthalten sind Kameras (u.a. Dahua), Intelligente Kameras (Vision Components), sowie Software, Optik und Beleuchtungen.

 

www.notavis.com

Die Viscom AG kann mit der Veröffentlichung der aktuellen Halbjahresbilanz des Unternehmens Rekordergebnisse in allen Vertriebsregionen verzeichnen. Insgesamt konnte ein Umsatzwachstum von +27,8% verglichen zur Vorjahresperiode verzeichnet werden. Damit erwirtschaftet das Unternehmen im ersten Halbjahr 2017 Umsatzerlöse in Höhe von rund 40Mio.€.

www.viscom.com

Anzeige

Am 12. Januar 2018 findet ab 13 Uhr an der Universität Heidelberg eine Festveranstaltung zu Ehren ’10 Jahre Heidelberg Collaboratory for Image Processing (HCI)‘ statt. Zehn Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie im HCI sollen dabei gewürdigt , sowie die wichtigsten Forschungsergebnisse und einen Ausblick auf die Zukunft gegeben werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung allerdings erforderlich.

www.bv-forum.de

Anzeige

Die kanadische Firma Lucid Vision Labs wurde im Januar 2017 in der Nähe von Vancouver gegründet und entwickelt eigene Bildverarbeitungskameras. Hinter dem neuen Unternehmen stehen zwei bekannte Vision-Experten: Rod Barman (rechts, einer der Gründer von Point Grey) ist Geschäftsführer des Unternehmens; Torsten Wiesinger (links, ehemals IDS und MVTec) ist General Manager für den EMEA-Bereich. Mit der GigE-Kamera Phoenix und der IP67-Kamera Triton sind bereits erste Produkte verfügbar.

www.thinklucid.com

Am Mittwoch, den 29.11., findet auf der SPS IPC Drives in Nürnberg die Podiumsdiskussion ‚Sind individualisierbare Sensoren und Bildverarbeitungssysteme die Antwort auf Industrie 4.0?‘ statt. Die Diskussion startet ab 15:00 Uhr auf dem VDMA Forum in Halle 3 Stand 668. Dabei geht es um neue Möglichkeiten für die Anwender, anwenderspezifische Systeme einfach selbst zu erstellen. Teilnehmer der Diskussion sind Vertreter der Firmen Baumer, Matrix Vision/Balluff, MVTec, Sick, Silicon Software und Stemmer Imaging.

ibv.vdma.org

Anzeige