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Vision-Talentförderung

Warum einen EMVA Young Professional Award?

Der europäische Bildverarbeitungsverband EMVA schreibt erneut den EMVA Young Professional Award für junge Wissenschaftler aus. Warum das Werben um den technischen Nachwuchs Sinn macht, und über die Motivation eines Verbandes einen Preis auszuloben, berichtet Jochem Herrmann, EMVA Präsident und Chief Scientist bei dem niederländischen Kamerahersteller Adimec.

„Nur mit ständig nachrückenden jungen Talenten wird der fortlaufende Innovationsprozess in unserer Industrie weiter genährt.“, Jochem Herrmann, EMVA (Bild: EMVA European Machine Vision Association)

Herr Herrmann, mit dem Young Professional Award lobt die EMVA einen Preis für junge Bildverarbeitungsexperten aus, die am Anfang ihrer Karriere in der Industrie stehen. Wie kommt diese Auszeichnung im Kreis der potenziellen Kandidaten an?

Ich erinnere mich gut daran, wie die Preisträger auf den vergangenen EMVA-Business-Konferenzen nach der Präsentation ihrer Arbeit von Konferenzteilnehmern umringt wurden. Und diese Konferenzteilnehmer waren allesamt erfahrene Führungskräfte unserer Branche. Seit wir den EMVA Young Professional Award im Jahr 2012 geschaffen haben, hat der Preis viel Aufmerksamkeit erregt. Warum? Weil er jungen Talenten in der Bildverarbeitungs-Community die Möglichkeit bietet, die Fähigkeiten, die sie sich während ihres Studiums erworben haben, auch in einem praktischen Umfeld anzuwenden. Durch die zwingende Kooperation mit einem Unternehmen, wird zudem die Kluft zwischen akademischer Forschung und Machbarkeit unter Marktbedingungen geschlossen. Dies macht den Award zu einem einzigartigen Preis in der europäischen Bildverarbeitungslandschaft.

Für 2017 wurde die Attraktivität der Auszeichnung weiter verbessert. Wo genau?

Zunächst haben wir die Kriterien weiter verfeinert. Die prämierte Arbeit muss im Bereich der Bildverarbeitung herausragend, innovativ und von industrieller Relevanz sein und im Rahmen einer Masterarbeit oder der Promotion erstellt worden sein. Darüber hinaus betonen wir, dass der Schwerpunkt der Arbeit auf Innovation und industrielle Anwendbarkeit ausgerichtet sein soll. Eine Kommerzialisierung sollte beabsichtigt sein, muss sich aber nicht bereits in der Umsetzung befinden. Des Weiteren haben sich die mit dem Preis verbundenen Leistungen vervielfacht: Der Gewinner wird – wie in den letzten Jahren – bei der EMVA Business Conference verkündet und neben der kostenlosen Konferenzteilnahme werden sämtliche Reisekosten erstattet. Neu hinzu kommt für den Gewinner die kostenlose Teilnahme am European Machine Vision Forum 2017 in Wien. Außerdem erhält der Preisträger ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro.

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