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Prozessanalyse mit Produkt-, Maschinen- und Umgebungsdaten

Der KPI-Assistant von Bitmotec ermöglicht es, Prozessdaten aus unterschiedlichsten Quellen für individuelle Prozessanalysen zu verarbeiten. Zusätzlich kann er z.B. mit einer integrierten KI-Vision-Anwendung und Farbkamera als mobile Inspektionslösung genutzt werden.

Der KPI-Assistant kann über ein Webinterface konfiguriert werden. Als Komplettsystem auf Edge-IPCs entfällt jeglicher Einrichtungsaufwand von Softwarekomponenten. Zudem besteht die Möglichkeit, den KPI-Assistant On-Premises auf anderen Industrie-PCs zu integrieren. (Bild: Bitmotec GmbH)

Der KPI-Assistant kann über ein Webinterface konfiguriert werden. Als Komplettsystem auf Edge-IPCs entfällt jeglicher Einrichtungsaufwand von Softwarekomponenten. Zudem besteht die Möglichkeit, den KPI-Assistant On-Premises auf anderen Industrie-PCs zu integrieren. (Bild: Bitmotec GmbH)

Automatische Prozessanalysen ermöglichen einen genauen Blick auf die Produktion und lassen eine schnelle Reaktion auf Veränderungen zu, wie z.B. eine Verschlechterung der Produktqualität oder des Anlagenzustanden. Oftmals reicht es jedoch nicht aus nur das Produkt selbst zu überwachen. Vielmehr müssen Unternehmen auch Produkte z.B. hinsichtlich Produktqualität, Produktionsanalagen hinsichtlich Energieverbrauch, Produktionsumgebungen hinsichtlich Temperatureinflüsse stetig überwachen und relevante Prozessdaten gemeinsam analysieren. Allerdings ist die Integration von Prozessanalysen in neue oder bereits bestehende Produktionsanlagen immer noch von einem großen Anpassungsaufwand geprägt. Viele verschiedene Datenquellen, unterschiedliche Maschinensteuerungen sowie diverse Hersteller für Kameras und Sensoren machen eine Umsetzung für Integratoren und Anwender aufwendig. Darüber hinaus müssen die Lösungen hohen Datenschutzanforderungen gerecht werden.

Der KPI-Assistant vereinfacht die Integration für beliebige Prozessanalysen. Dazu stehen herstellerunabhängige Schnittstellen zu Maschinen und einer Vielzahl an Sensoren zur Verfügung (z.B. OPC UA Client/Server, MQTT Client/Broker, IO-Link). Zudem wird ab Q1/21 eine GigE Vision Schnittstelle für den Anschluss von industriellen Kameras bereitgestellt. Auch für die Anbindung an IT-Netzwerke mittels Ethernet, WLAN, LoRaWAN oder 5G stehen die benötigten Technologien bereits zur Verfügung. Für die Konfiguration der Datenverarbeitung ist ein erweitertes Node-RED (B.flow) integriert. Dies ermöglicht es, die Rohdaten aus diversen Quellen zu sammeln, zu analysieren und weiterzuleiten. So können beispielsweise Ergebnisse aus Bildverarbeitungsanwendungen oder intelligenten Industriekameras mit zusätzlichen Sensorwerten aus der Produktionsanlage kombiniert und weiterverarbeitet werden. Zusätzlich können eigene Funktionalitäten und Analysen individuell mittels Javascript-Funktionsblöcken im B.flow selbst implementiert werden. Erweiterungen um Third-Party-Applikationen sind bei Bedarf möglich. Auch komplexere KI-Anwendungen können on-the-edge trainiert und ausgeführt werden.

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