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3D-Scanning und Vibrometrie zur Prüfung von Rohkarossen

Rohkarossen müssen hinsichtlich Statik, Torsion und Schwingungsverhalten geprüft werden. Um Zeit und Kosten zu sparen, setzen immer mehr Automobilhersteller auf Offline-Simulationen zur Testvorbereitung. Daher haben Polytec und Topometric zwei unterschiedliche Messverfahren zusammengebracht: 3D-Scanning und Vibrometrie.

 Um das mechanische Schwingungsverhalten einer Rohkarosse berührungslos zu ermitteln, werden Laser Doppler Vibrometer eingesetzt. (Bild: Polytec GmbH)

Um das mechanische Schwingungsverhalten einer Rohkarosse berührungslos zu ermitteln, werden Laser Doppler Vibrometer eingesetzt. (Bild: Polytec GmbH)

Während der 3D-Scan mit optischen Sensoren die vollständigen 3D-Daten von statischen Bauteilen erfasst und Abweichungen zwischen Ist- und Sollwerten visualisiert, wird das mechanische Schwingungsverhalten des Messobjektes berührungslos mittels Vibrometrie ermittelt. Um 3D-Scan und Vibrometrie synergetisch nutzen zu können, wurden die Verfahren beider Firmen zu einem sich ergänzenden Prozess zusammengeführt, der auf der gleichen Offline-Teaching-Software für die Roboterführung beruht.

Torsionsprüfung mit 3D-Scanning

Für den statischen 3D-Scan-Prozess wird die Vorserienkarosse auf einem Torsionsprüfstand aufgespannt. Die Karosse wird verdreht (tordiert) und in unterschiedlichen Torsionsstufen mittels eines GOM-Scanners vollständig digitalisiert. Als Datengrundlage dienen CAD-Daten, welche zuvor in die Simulationssoftware geladen werden. Mittels Autoteach-Funktion berechnet die GOM Atos Software alle benötigten Scanpositionen der jeweiligen Torsionsstufen sowie die zugehörigen Roboterpfade und leitet diese direkt an die Roboter weiter, die dann von der Software online gesteuert werden. Die ermittelten Daten werden mit Hilfe eines Soll/Ist-Vergleichs mit den CAD-Daten verglichen und fließen in die Anpassung des neuen Berechnungsmodells ein.

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